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Projekt-ID: #E34711331

VgV Tragwerksplanung - Neubau Feuerwehr und Rettungsstandort Walldorf

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28.04.25 Frist

Projektbeschreibung

Die Stadt Walldorf beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Feuerwehr- und Rettungsstandortes mit einem Neubau für die Feuerwehr in Walldorf. Am neuen Gesamtstandort „Südlich des Friedhofes“ mit dem Neubau der Feuerwehr, neuen Räumen für den DRK-Ortsverein und einem erweiterten DRK-Notarztstandort soll der Bereich auf dem Gelände der alten Tabakscheune südlich des Friedhofes in Walldorf städtebaulich neu geordnet und eine Nutzung mit optimierten Raumzuschnitten für die Rettungs- und Hilfskräfte ermöglicht werden. Die Besonderheit der Aufgabenstellung liegt in der städtebaulichen Einbindung der unterschiedlichen Funktionen unter Berücksichtigung der zeitlichen Entwicklung mit verschieden Realisierungszeitpunkten im Gebiet „Südlich des Friedhofes“. /// Parallel zu den VgV-Verfahren der Fachplanungen findet aktuell ein Realisierungswettbewerb statt, auf Basis dessen die Leistungen der Fachbereiche Architektur und Landschaftsarchitektur vergeben werden sollen. Die Preisträger stehen zum Zeitpunkt der Ausschreibung dieses Verfahrens noch nicht fest, die Preisgerichtssitzung zum Wettbewerb findet voraussichtlich Ende April 2025 statt. /// Für das Projekt werden nun Fachplanende für die technischen Ausrüstung (Elektrotechnik und Heizung-Lüftung-Sanitär) und die Tragwerksplanung sowie für die Projektsteuerung jeweils mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. In diesem Verfahren wird für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6 inkl. Objektüberwachung ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. /// Die geschätzten Kosten der KG 300+400 brutto belaufen sich auf ca. 16 Mio. €. Die Nutzungsfläche der neuen Feuerwehr wird voraussichtlich etwa 3.800 m² umfassen. Hinzu kommen etwa 620 m² für den DRK-Ortsverein. /// Der Planungsbeginn ist direkt im Anschluss an das Verfahren für Sept./Okt. 2025 vorgesehen, die Baufertigstellung wird für Ende 2028 angestrebt.

Lose

1 Los

Die Stadt Walldorf beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Feuerwehr- und Rettungsstandortes mit einem Neubau für die Feuerwehr in Walldorf. Das bestehende Feuerwehrhaus im Stadtgebiet genügt nicht mehr den Anforderungen. Durch den Bau des neuen Feuerwehrhauses soll die wohnortnahe, gemeinwesenorientierte Sicherheitsstruktur weiterentwickelt werden. Am neuen Gesamtstandort „Südlich des Friedhofes“ mit dem Neubau der Feuerwehr, neuen Räumen für den DRK-Ortsverein und einem erweiterten DRK-Notarztstandort soll der Bereich auf dem Gelände der alten Tabakscheune südlich des Friedhofes in Walldorf städtebaulich neu geordnet und eine Nutzung mit optimierten Raumzuschnitten für die Rettungs- und Hilfskräfte ermöglicht werden. Der Standort, an dem sich derzeit auch schon der bestehenden DRK-Notarzt-Standort befindet, wurde im Rahmen von Standortuntersuchungen aus einsatztaktischen und städtebaulichen Gründen gewählt und soll insgesamt funktional und qualitativ neu aufgestellt werden. /// Ziel ist es, die Grundlage für die städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich zu legen und einen zeitgemäßen und zukunftsfähigen Feuerwehrstandort, welcher langfristig die Funktionsfähigkeit der Einrichtungen in ihren Aufgabenfeldern für Walldorf sichern soll, zu realisieren. /// Die Besonderheit der Aufgabenstellung liegt in der städtebaulichen Einbindung der unterschiedlichen Funktionen unter Berücksichtigung der zeitlichen Entwicklung mit verschiedenen Realisierungszeitpunkten im Gebiet „Südlich des Friedhofes“. Das Gebiet bildet mit seiner Lage an der Autobahnanschlussstelle an die A5 und der B291 den westlichen „Auftakt“ der Stadt Walldorf und weist dadurch eine hohe Wahrnehmbarkeit von drei Seiten aus auf (von Süden, Westen und Osten). Der zu entwickelnde Bereich mit dem Gebäudeensemble ist durch die hohe Sichtbarkeit wichtig und prägend und bildet die Visitenkarte der Stadt Walldorf im Westen. /// Erdbebenzone: Walldorf liegt nach der Karte der Erdbebenzonen von Baden-Württemberg in der Zone 0 (Gebiet, in dem gemäß des zugrunde gelegten Gefährdungsniveaus rechnerisch die Intensitäten 6 bis <6,5 zu erwarten sind). Es ist davon auszugehen, dass im Rahmen der Planung entsprechende Nachweise zu führen sind. /// Bauweise: Die Auftraggeberin bevorzugt einen wirtschaftlichen Entwurf und wünscht sich entsprechende Vorschläge, auch im Sinne nachhaltiger Bauweisen. Auf eine materialgerechte und damit wirtschaftliche Planung ist zu achten. /// Nachhaltigkeit: Die neuen Dachflächen sind zur Retention weitestgehend als Gründächer auszuführen. Die Kombination mit Photovoltaikanlagen auf diesen Flächen ist erwünscht und soll aufgezeigt werden. Die Auftraggeberin wünscht sich zur Erreichung der Klimaziele einen bewussten Umgang mit Ressourcen bei der Herstellung, Errichtung und beim Betrieb des Gebäudes. Mit der Bauweise, den Bauteilen und der Nutzungsdauer der Baustoffe sollen die CO2 Emissionen des Gebäudes nachhaltig verringert werden. Der CO2-Fußabdruck ist sowohl bei der Erstellung als auch beim Betrieb des Gebäudes möglichst gering zu halten. Der Einsatz von kreislauffähigen Materialien soll im Sinne der Zukunftsfähigkeit der baulichen Anlagen entsprechend berücksichtigt werden. Verwendete Materialien/eingesetzte Baustoffe, Recyclefähigkeit, Rückbaumöglichkeit und Wiederverwendbarkeit sind im Zuge des Entwurfes zu prüfen. Es sollen auch Gedanken zu nachhaltigen und rückbaubaren Bauweisen angestellt werden. Die Nachhaltigkeitskriterien gemäß NBBW sind in der weiteren Planung zu berücksichtigen. /// Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6, inkl. Objektüberwachung wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen. /// Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 18.06.2025 statt.

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