Gebäudeautomation-MSR: ISP DG Technik: 190 DP digital, 63 DP analog, 80 Stück Raumregler, 165 Stück Kleinstellantriebe, 64 Stück Brandschutzklappenmodule (BUS-System), 4 Stück Schaltschränke IPS EG Technik: 32 DP digital, 9 DP analog, 1 Stück Schaltschrank ISP Verwaltung: 34 DP digital, 26 DP analog, 1 Stück Schaltschrank GLT: 259 DP digital, 98 DP analog, 105 Stück Anlagengrafiken Elektroinstallationen: 4400 m Kabel, 4000 m Datenkabel, 130 m Kabelrinnen
Im Bestand des Hüttenhospitals Dortmund wird das Gebäude-automationssystem von Kieback&Peter, Produktreihe DDC4000 mit dem Gebäudemanagementsystem Qanteon eingesetzt: Es muss eine voll umfängliche Kompatibilität zu diesem Regelfabrikat und Managementsystem zwingend eingehalten werden. Dort, wo auch andere Komponenten (abweichende Fabr. die nicht zwingend vom Fabr. Kieback&Peter sein müssen) eingebaut werden können, haben wir eine freie Fabr./Typangabe unter den Pos. ergänzt. Alle zum Steuern und Regeln notwendigen Daten werden in insgesamt 3 Informationsschwerpunkten (ISP) zusammengeführt und auf die GLT geschaltet. Das Gebäudeautomationsnetzwerk wird über 3 zentrale Informationsschwerpunkte (ISP) und 4 Etagenkleinverteilern strukturiert. Informationsschwerpunkte bestehen aus Schaltschrank, DDC-System und allen erforderlichen steuerungstechnischen Komponenten. Die Kleinverteiler beinhalten die notwendigen Spannungs-versorgungen sowie BUS- und Netzwerkkomponenten für die Einzelraumregler und das BSK-System. Innerhalb der ISP's erfolgt die Steuerung und Regelung der Anlagen über Automationsstationen in DDC-Technik (DDC = Direct Digital Control) mit grafischen Bediendisplays. Die Automationsstationen werden über das IP-Netzwerk in das im Gebäudeleittechniksystem integriert. Die Aufschaltung der Automationsstationen auf die lokale Gebäudeleittechnikzentrale erfolgt über ein Ethernet 10/100 Base T BACnet Protokollstandard nach ISO 16484-5. Leistungsmerkmale (z.B.:) - Anlagenspezifische, freie Programmierung aller erforderlichen Steuer- und Regelfunktionen - Anlagenspezifische, freie Darstellung aller Prozessdaten und Einstellparameter - automatische Sommer-/Winterzeitumstellung - Eigenüberwachung (watchdog) Die DDC-Unterstationen sind je ISP im eigenen Schaltschrank untergebracht und an den Leistungsteil angereiht. Unterstationen erhalten zusätzlich eine Steckbuchse für eine Service-Bedieneinheit. GA-Bereiche: - Managementebene mit Bedien- und Beobachtungsfunktionen, Datenaufbereitung, Kommunikation zu den Automationsstationen - Automationsebene mit Informationsschwerpunkten Melde- und Befehlsverarbeitung, Messwerterfassung, Mess-, Steuer- und Regelfunktionen, Kommunikation zur Managementebene, Kommunikation zu angeschlossenen Busteilnehmern über systeminternen Feldbus oder BACnet MS/TP und/oder IP. - Feldebene mit Schaltschränken; Einspeisung, Absicherungen, Leistungsbaugruppen, Lokale Vorrangbedien- /Anzeigeeinrichtung - Feldgeräte - Einzelraumregelung über BACnet MS/TP - BSK Steuer- und Meldesystem im Ringbus - Zähleraufschaltung über M-Bus Informationsschwerpunkte: ISP TZ DG (Erweiterungsbau) - Lüftungsanlage Bettenhaus - Lüftungsanlage Küche EG - Heizkreise - ca. 62 Einzelraumregelungen Fußbodenheiz-/kühlkreise sowie Deckenkühlkreise über BACnet MS/TP - Temp. Überwachung der EDV / Serverräume auf GLT - 1x M-Bus-Zähler Strommessung Ventilatoren und Pumpen Lüftungsanlage Bettenhaus - 1x M-Bus-Zähler Strommessung Ventilatoren und Pumpen Lüftungsanlage Küche - Aufschaltung Brandschutzklappen über eigenständiges dezentrales Steuer.- und Meldesystem im Ringbus - Aufschaltung von Gewerkemeldungen (Elektro,Sanitär etc.) - 18 xStörmeldung KHS Trinkwasserspülstationen ISP EG (Erweiterungsbau) - Ausführung als Wandschrank mit Automationsstation - Wärmepumpenanlage und hydraulischer Weiche - M-Bus WMZ/KMZ Wärmepumpe - Störmeldungen Fettabscheider/Speiserestebehälter, Druckhaltung ISP Wärmeerzeugung Verwaltung (Bestand) - Ausführung als Standschrank mit Automationsstation - Aufschaltung der Wärmeerzeuger als Kesselkaskade über BACnet IP - Druckhaltung - Wasseraufbereitung - Heizkreisverteiler "Verwaltung" mit 5 geregelten HK - M-Bus Gaszähler Verwaltung - M-Bus WMZ Heizkessel Verwaltung - M-Bus WMZ Hauptzuleitung Verteiler Verwaltung - M-Bus WMZ Zuleitung Verwaltung zum Neubau Sämtliche über die GLT erfassten Zählerwerte werden in regelmäßigen Abständen als psv-Datei von der DDC zur Verfügung gestellt und automatisch an das Adapton Energiemanagement des Hüttenhospitals versendet. Die Wärmeversorgung für den Erweiterungsbau erfolgt maßgeblich über eine neue Wärmepumpe, die neben dem Erweiterungsbau aufgestellt wird. Über die Wärmepumpe wird der Neubau maßgeblich im Winter geheizt bzw. im Sommer gekühlt. Dafür wird die Wärmepumpe als Kältemaschine durch Prozessumkehr genutzt. Innerhalb der Technikzentrale im EG ist ein Wärmetauscher als Systemtrennung vorgesehen. In der Technikzentrale ist noch ein Pufferspeicher als Vergrößerung des Anlagenvolumens vorgesehen. Zur Abdeckung der Spitzenlast im Heizfall wird eine neue Gas-Brennwertkesselanlage als 2er Kaskade in der Heizzentrale des Verwaltungsgebäudes im Bestand vorgesehen. Die Versorgung der Erweiterung erfolgt über eine erdverlegte Nahwärmeleitung. Der Erweiterungsbau wird über alle Ebenen mit Fußbodenheizung, über die auch im Sommerfall das Gebäude gekühlt wird, ausgestattet. Die Treppenhäuser werden mit Heizkörpern jeweils in den unteren Ebenen ausgestattet. Die beiden Bettenebenen werden mit Fußbodenheizung ausgestattet, die auch zur Raumkühlung verwendet wird. Ergänzend erhalten die Bettenzimmer sowie die Patientenlounge und die Snoezelräume zusätzlich eine Kühldecke. In den Bädern der Patientenzimmer kommen zusätzlich noch Infrarot-Strahlungsheizungen in den Abhangdecken zur kurzfristigen, reaktionsschnellen Wärmeversorgung der Patienten zum Einsatz. Die Wärmetauscher (die als Erhitzer und als Kühler genutzt werden) in den neuen Lüftungsanlagen werden ebenfalls über die Wärmepumpe vorsorgt. Die Lüftungsanlagen werden in der Technikebene im 4.OG aufgestellt. Die Heizungspumpen werden als elektronische Heizungspumpen mit BACnet-Schnittstelle ausgeführt. Regelventile und Temperaturfühler werden dem Gewerk Heizung beigestellt und eingebaut. Energiemessung mit Wärmemengenzählern und Kombi-Wärme-und Kältemengenzählern, jew. mit M-Bus-Schnittstelle zur GLT Im Detail ergeben sich Art und Umfang der Ausführung aus dem Leistungsverzeichnis.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Die Vergabeunterlagen konnten nicht automatisch geladen werden. Du findest sie direkt beim Auftraggeber.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.