25-31-311863800-255VGV OFFEN
Beschafft werden Generalplanungsleistungen für eine standortübergreifende Modulplanung zur Errichtung von maximal sechs neuen Wachenstandorten in Modulbauweise für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz der Stadt Mannheim.
Die Standorte umfassen die Ludwig-Jolly-Straße in Neckarstadt West für eine Feuerwache mit integriertem Rettungsdienst, das Stem-Areal in Seckenheim für ein Bevölkerungsschutzzentrum sowie weitere Standorte in Seckenheim, Rheinau, Sandhofen und Feudenheim.
Die Gebäude sind als modulare Basiseinheiten mit Vorfertigung von Bauteilen in Fabriken zu planen und müssen Anforderungen an Nachhaltigkeit sowie baurechtliche und arbeitsschutzrechtliche Vorgaben erfüllen.
Für den Standort Neckarstadt sind eine Fahrzeughalle mit sechs Stellplätzen, eine Waschhalle, Verwaltungsbereiche, Sozialbereiche, Hauswerkstätten, ein Ordonanzraum, ein Kompressorraum, Außenanlagen mit Übungsturm und Tankstelle sowie für den Rettungsdienst eine weitere Fahrzeughalle mit einem Stellplatz vorzusehen.
Der Primärenergiebedarf des Wachgebäudes in Neckarstadt soll vollständig aus regenerativen Energiequellen erfolgen, wobei Sonnenenergie in Verbindung mit Wärmepumpentechnologie oder Fernwärme als Hauptenergiequellen dienen sollen.
Das Bevölkerungsschutzzentrum in Seckenheim besteht aus einem Schulungsgebäude mit angegliederter Fahrzeughalle, Verwaltungsbereich, Lehrsälen, Sportbereichen, Bereich für Jugendfeuerwehr, Sozialbereichen und einem Atemschutzübungsbereich mit Orientierungsstrecke.
Rahmenvereinbarung über Generalplanungsleistungen für eine standortübergreifende Modulplanung für max. 6 neue Wachenstandorte zur Umsetzung der Wachenstandortstrategie
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Die Ausschreibung ist in 1 Lose aufgeteilt; Angebote sind je Los oder für mehrere Lose zulässig.
| Los | Leistung | Ausführung |
|---|---|---|
| LOT-0000 | Umsetzung Wachenstandortstrategie Der Schätzwert entspricht dem Höchstwert. Der Höchstwert beträgt 8.100.000,00 Euro. Eine Mindestabnahmeverpflichtung besteht nicht. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Rahmenvereinbarung. Zur strategischen Neuausrichtung der Gefahrenabwehr und bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung in der Stadt Mannheim, soll eine Rahmenvereinbarung mit Generalplanern für die Planungsleistungen (Gebäude und Innenräume, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1-8), Tragwerksplanung, Verkehrsanlagenplanung, Bauphysik (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik, Schallschutz), Ingenieurbauwerke (Gruppen 1, 2, 4, 6, 7, die Anzahl der Gruppen kann standortbezogen variieren), Brandschutz sowie sonstige standortbezogene Fachplanungen für spezielle Nutzungen (wie beispielsweise Atemschutzübungsstrecke, Realbrandhalle), die spezielle Nachweise erfordern) zur Errichtung von Feuerwachen und einem Bevölkerungsschutzzentrum (inkl. umfangreicher Nebennutzungen) über den Zeitraum von 6 Jahren abgeschlossen werden. Dabei soll in modularer Bauweise über alle 6 Standorte hinweg iterativ und systemoffen geplant werden. In einem sich anschließenden "Mini"-Wettbewerb sollen die Planungsleistungen innerhalb des Bewerberpools der Rahmenvereinbarung standortbezogen an einen Generalplaner vergeben werden. Wesentliches Ziel der Planungsaufgaben ist die Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung für die weitere Beauftragung eines Generalunternehmers, der die Planung auf Grundlage seines Systems fortschreibt und ausführt. | — |
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