Errichtung eines Nahwärmenetzes im Stadtgebiet von Hofheim i. UFr. - Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI - Leistungsphasen 2-9
Stadt Hofheim - Errichtung eines Nahwärmenetzes im Stadtgebiet von Hofheim i. UFr. Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI - Leistungsphasen 2-9 Die Stadt Hofheim i. UFr. beabsichtigt die Errichtung eines Nahwärmenetzes in ihrem Stadtgebiet. Die Stadt Hofheim i.UFr. strebt eine klimaneutrale Versorgung der kommunalen Liegenschaften über ein Wärmenetz an. Zusätzlich sollen verschiedene Privat- und Gewerbeanschlüsse realisiert werden. Hierzu wurde bereits eine Projektskizze zur Beantragung einer Machbarkeitsstudie (Modul 1) nach der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) erstellt. Die Projektskizze wird mit der Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Im Süden Hofheims ist eine Biogasanlage vorhanden, jedoch bisher ohne Abwärmenutzung. Anhand der Standorte der öffentlichen Liegenschaften und der Biogasanlage wurde ein erster vorläufiger Trassenverlauf skizziert. Zusätzlich wurde anhand der definierten Wärmenetztrasse eine Fragebogenaktion bezüglich Anschlussinteresse an einen möglichen Nahwärmeverbund durchgeführt. Die Trassenlänge beläuft sich momentan auf rd. 6 km Leitungslänge inkl. Hausanschlussleitungen. Mittlerweile könnte das Anschlussinteresse der Anwohner deutlich zugenommen haben, weshalb die Netzgröße sowie die Trassenlänge noch zunehmen könnten. Die Wärmeübergabe an den Endkunden soll mittels Hausübergabestationen erfolgen. Fossile Spitzenlastkessel als Besicherungsanlagen sollen nur für den Notfall eingeplant werden. Über die Abwärme aus der Biogasanlage soll die anfallende Grundlast gedeckt werden. Neben regenerativ betriebenen Mittellasterzeugern soll ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher im Netz integriert werden, um kurzzeitig auftretende Spitzenlasten abzufangen. Momentan wird die Investitionskostenprognose für die Maßnahme auf rd. 8,4 Mio. € netto (ohne Baunebenkosten) grob abgeschätzt. Derzeit wird an der Machbarkeitsstudie gearbeitet, diese soll ca. Ende 1. Quartal 2025 als Grundlage für den Start in die Vorplanung vorliegen. Es handelt sich um eine BEW geförderte Maßnahme. Es wird beabsichtigt, das Modul 2 nach Abschluss der Entwurfs- und Genehmigungsplanungen zu beantragen. Die Planungsleitungen für Objektplanung Ingenieurbauwerk (Leitungsnetz & Hausübergabestationen), Objektplanung Gebäude (Heizhaus), Tragwerksplanung sowie die Fachplanungen technische Ausrüstung der Anlagengruppen 2, 4 und 8 werden parallel ausgeschrieben.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.