701VGV OFFEN

Teilgeneralsanierung und Erweiterung Berufsschule Bad Tölz, Bairawieserstr. – Architektenleistungen

Ausschreibende Stelle
Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen
Leistungsort
Bad Tölz-Wolfratshausen
Angebotsfrist
07. Oktober 2026, 08:00 in 20 Tagen
Leistung
CPV 71200000
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Beschafft werden Planungsleistungen (LP 1-3, LP 4-5), Ausschreibung und Vergabe (LP 6-7) sowie Objektüberwachung (LP 8-9) nach Stufenabruf für die Teilgeneralsanierung und Erweiterung der Staatlichen Berufsschule Bad Tölz-Wolfratshausen, Nebenstelle Bairawieser Str. 12 ½.

Das Bauvorhaben umfasst die Sanierung der Gebäudehülle, die Ergänzung der beiden Werkhallengebäude mit insgesamt sechs Klassenräumen und einem Ersatzwerkraum sowie die Erweiterung der Pausenhalle mit einem Anbau.

Zusätzlich entstehen im Gebäudebestand kleinere Klassenräume mit Differenzierungsräumen für Berufsvorbereitungsklassen.

Die Sanierung der Gebäudehülle sieht den Erhalt des architektonischen Charakters vor, wobei anstelle holzverschalter Wandbereiche eine durchgehende Putzfassade mit überwiegendem Erhalt der Fensteranzahl und -größen angedacht ist.

Ein Vollwärmeschutzsystem ist aktuell nicht vorgesehen; die energetische Ertüchtigung basiert hauptsächlich auf Fenstern, Türen und Dachflächen.

Als außenliegender Sonnenschutz sind Raffstore mit Lenklamellen zu berücksichtigen, und die Fenster- sowie Türelemente sind an bereits erneuerte Alu-Rahmenelemente in RAL 7016 anzupassen.

Die teilunterkellerten Bereiche und Sockelzonen sind von außen abzudichten, und die Geländeanschlussbereiche sind zum Schutz vor Staunässe anzupassen.

Im Innenbereich sind Anpassungsarbeiten im Rahmen des Fensteraustauschs, die Instandsetzung von Klassenzimmer- und Bypasstüren sowie die Erneuerung der Beleuchtung mittels LED und der Elektrotechnik vorgesehen.

Teilweise sind Bodenbeläge und Bodenaufbauten in der Pausenhalle zur Verbesserung der Raumakustik zu erneuern.

Weiterhin ist die Erneuerung abgehängter Decken in der Haupterschließungstreppe sowie der Austausch von Türblättern und seitlichen Verkleidungen bei Erhalt und Neulackierung der Zargen geplant.

Das Bestandsgebäude aus den Baujahren 1982-83 ist ein Massivbau aus Stahlbeton im Untergeschoss und Ziegel mit Pultdächern aus Holzbindern, wobei die geneigten Dächer der Werkhallen mit Betondachsteinen gedeckt sind.

Das Flachdach des Verbindungsbau wurde bereits 2023 saniert, wobei ein Teil des Fassadenbereichs gedämmt und mit einer hinterlüfteten Metallverkleidung versehen wurde.

Quelle: Anlage 7 - Erläuterungsbericht.pdf , Seite 1–8 Dieser Text wurde maschinell aus den Vergabeunterlagen erstellt. Er kann Fehler enthalten und ist nicht Teil der offiziellen Ausschreibung — maßgeblich sind allein die Vergabeunterlagen.
Beschreibung der Vergabestelle

Der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen beabsichtigt die bestehende Nikolaus-Trischberger-Schule teilweise zu sanieren und teilweise zu erweitern. Gegenstand des Auftrages sind die vollumfänglichen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 der LPH 1-9. Umgesetzt werden die energetische Sanierung (Fassaden- und Dachflächen) und die teilweise Umstrukturierung des Gebäudebestands sowie zwei Ergänzungsneubauten mit insgesamt 6 Klassenräumen (EG, OG) und einem Ersatzwerkraum für Zimmererarbeiten (EG). Zusätzlich soll ein erdgeschossiger Anbau die bestehende Pausenhalle erweitern und die Integrierung eines Sekretariats ermöglichen. Der Bedarf an zusätzlichen Differenzierungsräumen für die Berufsvorbereitungsjahrgänge wird im Bestand realisiert. Auch die Sanitärbereiche (EG) im Bestand sind umzustrukturieren und an die heutigen Anforderungen anzupassen. Um die Vorgaben an die Raumlufthygiene zu gewährleisten, sind in den Klassenräumen Lüftungseinzelgeräte vorgesehen. Die Beheizung erfolgt über eine Nahwärmeleitung durch ein Landkreiseigenes Heizwerk mit Biomasseanteil. Angestrebt wird der energetische Standard EG 70. Der zu sanierende Gebäudebestand verfügt über eine Grundfläche (GR) von 2.846m2, einer Hüllfläche von ca. 10.060m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 24.850 m³ einschließlich Teilunterkellerung. Die Ergänzungsneubauten und die Pausenhallenerweiterung sind mit einer GR von insgesamt ca. 468,5m2 und einem BRI von ca. 3.470m³ veranschlagt. In den Anschlussbereichen an den Gebäudebestand ist außerdem ein Teilabbruch des Bestandsgebäudes von insgesamt ca. 1.100m3 zu berücksichtigen. Die Abbrucharbeiten sind ggf. im Rahmen von Vorabmaßnahmen (Sanierung Drainage) bereits 2027 umzusetzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die konventionelle Massivbauweise des Bestandsgebäudes auch in den Ergänzungsbauten fortsetzt. Außerdem wird die Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung als Besondere Leistung honoriert. Für den Bauablauf ist zu beachten, dass sich das Baugrundstück mitten im Ort befindet und über eine beengte Zufahrtsstraße erschlossen ist. Im Hinblick auf die Sicherheit ist besonders zu beachten, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebes stattfinden werden. Auf Grund des geringen Umfanges der Leistungen für die Freianlagen werden die dazu erforderlichen Architektenleistungen mitbeauftragt. Die Leistungen beginnen im Januar 2027 und enden voraussichtlich im Dezember 2030. Das genannte Ende der Leistungen bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8 (inklusive der Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen o.ä.). Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrages kann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat wie z.B. eine nicht zeitnahe Freigabe von Fördermitteln. Nach aktueller Grobkostenschätzung hat das Bauvolumen einen Umfang von rd. 10,5 Mio. € (brutto).

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Lose

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Los Leistung Ausführung
LOT-0001 Teilgeneralsanierung und Erweiterung Berufsschule Bad Tölz, Bairawieserstr. - Architektenleistungen Der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen beabsichtigt die bestehende Nikolaus-Trischberger-Schule teilweise zu sanieren und teilweise zu erweitern. Gegenstand des Auftrages sind die vollumfänglichen Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff HOAI 2021 der LPH 1-9. Umgesetzt werden die energetische Sanierung (Fassaden- und Dachflächen) und die teilweise Umstrukturierung des Gebäudebestands sowie zwei Ergänzungsneubauten mit insgesamt 6 Klassenräumen (EG, OG) und einem Ersatzwerkraum für Zimmererarbeiten (EG). Zusätzlich soll ein erdgeschossiger Anbau die bestehende Pausenhalle erweitern und die Integrierung eines Sekretariats ermöglichen. Der Bedarf an zusätzlichen Differenzierungsräumen für die Berufsvorbereitungsjahrgänge wird im Bestand realisiert. Auch die Sanitärbereiche (EG) im Bestand sind umzustrukturieren und an die heutigen Anforderungen anzupassen. Um die Vorgaben an die Raumlufthygiene zu gewährleisten, sind in den Klassenräumen Lüftungseinzelgeräte vorgesehen. Die Beheizung erfolgt über eine Nahwärmeleitung durch ein Landkreiseigenes Heizwerk mit Biomasseanteil. Angestrebt wird der energetische Standard EG 70. Der zu sanierende Gebäudebestand verfügt über eine Grundfläche (GR) von 2.846m2, einer Hüllfläche von ca. 10.060m² und einen Bruttorauminhalt (BRI) von ca. 24.850 m³ einschließlich Teilunterkellerung. Die Ergänzungsneubauten und die Pausenhallenerweiterung sind mit einer GR von insgesamt ca. 468,5m2 und einem BRI von ca. 3.470m³ veranschlagt. In den Anschlussbereichen an den Gebäudebestand ist außerdem ein Teilabbruch des Bestandsgebäudes von insgesamt ca. 1.100m3 zu berücksichtigen. Die Abbrucharbeiten sind ggf. im Rahmen von Vorabmaßnahmen (Sanierung Drainage) bereits 2027 umzusetzen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die konventionelle Massivbauweise des Bestandsgebäudes auch in den Ergänzungsbauten fortsetzt. Außerdem wird die Mitwirkung bei der Fördermittelbeschaffung als Besondere Leistung honoriert. Für den Bauablauf ist zu beachten, dass sich das Baugrundstück mitten im Ort befindet und über eine beengte Zufahrtsstraße erschlossen ist. Im Hinblick auf die Sicherheit ist besonders zu beachten, dass die Baumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebes stattfinden werden. Auf Grund des geringen Umfanges der Leistungen für die Freianlagen werden die dazu erforderlichen Architektenleistungen mitbeauftragt. Die Leistungen beginnen im Januar 2027 und enden voraussichtlich im Dezember 2030. Das genannte Ende der Leistungen bezieht sich auf den Abschluss der LPH 8 (inklusive der Nachlaufzeiten für Rechnungsprüfungen o.ä.). Die LPH 9 läuft darüber hinaus. Eine Verlängerung des Auftrages kann eintreten, wenn Projektverzögerungen entstehen, die der Auftragnehmer nicht zu verantworten hat wie z.B. eine nicht zeitnahe Freigabe von Fördermitteln. Nach aktueller Grobkostenschätzung hat das Bauvolumen einen Umfang von rd. 10,5 Mio. € (brutto). Jan. 2027 – Dez. 2030

Vergabeunterlagen

Verfahren

Verfahrensart
VGV
Veröffentlicht
20. August 2026
Angebotsfrist
07. Oktober 2026, 08:00

Vergabestelle

Stelle
Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen
Kontakt
Hauptamt@lra-toelz.de
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