Planungsleistungen für den Neubau eines Mischwasserentlastungsbauwerkes mit Bau eines Retentionsbodenfilters vor der Zentralen Kläranlage Chemnitz
Bereits der im Oktober 2018 fertiggestellte Generalentwässerungsplan (GEP 2018) bein-haltet eine Erweiterung der ZKA. Neben einer Erhöhung des Mischwasserabflusses zur Klä-ranlage auf QM = 2.775 l/s ist die Erweiterung der vorgelagerten Becken zur Einhaltung der Klärbedingung erforderlich. Weitere Defizite, welche jedoch im Rahmen des GEP un-berücksichtigt blieben, liegen in der fehlenden Leistungsfähigkeit des Entlastungssammlers vom Klärüberlauf, der spezifischen Schwellenbelastung vom Klärüberlauf, dem Längen- zu Höhenverhältnis der einzelnen Becken sowie der Schwellenbelastung des Beckenüberlaufs. Für den Neubau eines Mischwasserentlastungsbauwerks auf dem ehemaligen Rechengut- und Sandfanglagerplatz stehen folgende Flurstücke zur Verfügung: 17, 83, 84/4 und 116/3 der Gemarkung Heinersdorf sowie 327/7, 223/3, 226/3, 227/3 und 227/4 der Gemarkung Borna. Eine Vordimensionierung erfolgte bisher als Regenüberlaufbecken mit einem Volumen von 11.745 m³, Klärüberlauf als selbstregulierender Schlitz, beidseitig überströmt mit eingehäng-ter Rinne, Schwellenlänge mindestens 122 m, maximal 220 m, Höhe Klärüberlauf 282,0 mHN, Beckenüberlauf 282,25 mHN, Länge = 30 m (Eine Umrechnung in DHHN muss noch erfolgen, da das Höhensystem in DHHN zwischenzeitlich geändert wurde) Alternativ ist ein Stauraumkanal mit nachgeschaltetem Feinrechen zu betrachten. Neubau Entlastung zur Chemnitz, Vordimensionierung: Neubau Steuer- und Verteilerbauwerk zur Zulaufbegrenzung zur Zentralen Kläranlage Chemnitz, Vordimensionierung 280,71mHN, Rechteckprofil Re 4000/2000. Beide Varianten müssen mit einem Retentionsbodenfilter mit einer Fläche von ca. 25.000 m² geplant und hydraulisch abgestimmt werden. Die Planung des Retentionsbodenfilters umfasst Verteilung und Steuerung (Steuer- und Verteilungsbauwerk) des vorgereinigten Mischwassers, kann jedoch auch weitere Abwasserströme betreffen, da die derzeitigen ge-setzlichen Bestimmungen stetigen Änderungen unterliegen. Dazu wird im Vorfeld die bestehende Deponie südlich des Bahrebachs vollständig rück-gebaut. Derzeit liegt noch keine Genehmigung zum Deponierückbau vor. Dieser soll jedoch in den Jahren 2027/ 2028 abgeschlossen sein. Tangierende Baumaßnahmen sind der Umbau Zulaufbereichs Zentrale Kläranlage Chem-nitz, Brückenneubau über den Bahrebach, Straßeninstandsetzung Heinersdorfer Straße mit Anbindung des neuen Brückenbauwerks und Abbruch des alten Brückenbauwerks, Sani-erung der Altdeponie Bahrebach Aufgabe ist die Fortführung des Studienergebnisses beginnend mit der Vorplanung mit Vari-antenvergleich bis zur Ausführung und Objektbetreuung. Das öffentliche Vergaberecht ist einzuhalten. Es sind Planungsleistungen für folgende Leistungsbilder nach HOAI in der aktuell gültigen Fassung zu erbringen: - Grundleistungen der Leistungsphasen 2 - 9 nach §§ 41 ff. in Verbindung mit Anlage 12 HOAI - Ingenieurbauwerke - Grundleistungen der Leistungsphasen 2 - 6 nach §§ 49 ff. in Verbindung mit Anlage 14 HOAI - Tragwerksplanung - Grundleistungen der Leistungsphasen 2 - 9 nach §§ 53 ff. in Verbindung mit Anlage 15 HOAI - Technische Ausrüstung/ Gebäudetechnik/ EMSR
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Erläuterungsbericht_MW-Behandlung_ZKA_Chemnitz.pdf
PDF • 12.3 MB
Anlage 1_Angebotsvordruck.pdf
PDF • 91.8 KB
Leitfaden_Phase_2_Planung RÜB BO2.pdf
PDF • 206.8 KB
Anlage 4_Preisblatt zur Honorarabfrage ESC25F01-1.pdf
PDF • 71.7 KB
Anlage 3_Vertragsentwurf Planung MWEBW BO2.pdf
PDF • 150.7 KB
Anlage 3_Vertragsentwurf Planung MWEBW BO2.docx
DOCX • 80.4 KB
Anlage 2_Aufgabenstellung für die Bieter.pdf
PDF • 93.6 KB
Anlage 1_Teilnahmeantrag_Planung Neubau MEBW vor der ZKA (enthält Anlagen 1-14).pdf
PDF • 361.3 KB
Leitfaden_Phase_1_Planung RÜB BO2.pdf
PDF • 194.0 KB
Anlage 15_Neubau Mischwasserentlastungsbauwerk vor der ZKA.pdf
PDF • 109.9 KB
Leistungsverzeichnis.pdf
PDF • 4.9 KB
Fragebogen_zur_Eignungspruefung.pdf
PDF • 5.0 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.