Neumarkt-Sankt Veit - Erneuerung Wasserwerk - Leistungen der TGA-Fachplanung ELT+GA (Anlagengruppen 4, 5, 8) gem. §§ 53 ff HOAI - Leistungsphasen 1-9
Die Stadtwerke Neumarkt‑Sankt Veit KU beabsichtigen die Erneuerung des bestehenden Wasserwerks in der Elsenbacher Straße 30. Das Wasserwerk wurde in den 1960er‑Jahren errichtet und bildet die zentrale Anlage zur Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Förderung des Trinkwassers für das Stadtgebiet. Aufgrund des fortgeschrittenen Anlagenalters und der technischen Entwicklung besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf. Das Bauwerk umfasst die wassertechnischen Aufbereitungsanlagen, einen Speicherbehälter sowie das Pumpwerk. Zudem befindet sich eine Drucksteigerung für den Außenbereich Nord im Wasserwerk. Die Gesamtanlage wurde über Jahrzehnte betrieben und mehrfach angepasst, entspricht jedoch in wesentlichen Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Betriebssicherheit, Hygiene und Versorgungssicherheit. Festgestellte bauliche und technische Defizite betreffen unter anderem die Aufbereitungstechnik, sowie MSR-Technik und verschiedene Betriebseinrichtungen sowie die Bausubstanz. Darüber hinaus weisen zentrale Komponenten eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit auf. Eine im Jahr 2019 durchgeführte Anlagenüberprüfung bestätigte ein nicht mehr zu vernachlässigendes Ausfallrisiko. Aufgrund der fortgeschrittenen Lebensdauer besteht die Notwendigkeit der Erneuerung aller technischen Anlagen. Im Rahmen eines Grobkonzepts erfolgten eine Bestandsbeurteilung, eine Zusammenstellung von Grundlagen für die neue Aufbereitung (eine überschlägige Dimensionierung, Zusammenfassung der Analyse Wasserbeschaffenheit, etc.) und ein Vergleich mehrerer Standortvarianten für die Wasserwerkserneuerung. Der Standort eines Neubaus am bestehenden Gelände wurde festgelegt, auf diesem soll weiter aufgebaut werden. Ziel der Maßnahme ist die Errichtung einer neuen, zuverlässigen und den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden Trinkwasseranlage. Hierbei sind insbesondere die einschlägigen DVGW‑Vorschriften sowie die Vorgaben der Trinkwasserverordnung sowie die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu berücksichtigen. Die Empfehlung aus dem Grobkonzept lautet auf einen Neubau des Wasserwerks am bestehenden Standort. Das Bestandsbauwerk soll nach dem Ablösevorgang dann umgewidmet werden, dieser Umbau ist nicht Inhalt der Planungsaufgabe. Der Auftraggeber erwartet, dass im Zuge der Planungen die wirtschaftlichste und technisch sinnvollste Variante entwickelt wird und die Maßnahme bis zum Herbst 2028 abgeschlossen wird.. Die Herstellungskosten der Maßnahme (Baukosten für Neubau Wasserwerk / Maschinengebäude, Wasseraufbereitung, -speicherung und -förderung, Elektrotechnik und MSR) werden grob auf rd. 4,55 Mio. EUR netto geschätzt, zzgl. Baunebenkosten. Die Planung soll unmittelbar nach Beauftragung beginnen. Die Realisierung ist für die Jahre 2026 bis 2028 vorgesehen. Die vorliegende Ausschreibung umfasst die Fachplanung technische Ausrüstung für Elektrotechnik und MSR (Anl.gr. 4, 5, 8) gem. § 53 ff HOAI, jeweils Leistungsphasen 1-9 sowie diverse besondere Leistungen, die den Verfahrensunterlagen entnommen werden können. Parallel wird die Objektplanungsplanungsleistungen für Ingenieurbauwerke gem. § 41 ff HOAI (Gruppe 1 Bauwerke und Anlagen der Wasserversorgung, inkl. Maschinentechnik) und die Fachplanung technische Ausrüstung Verfahrenstechnik (Anl.gr. 7.2) gem. § 53 ff HOAI ausgeschrieben. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld ein Unternehmen mit der Bearbeitung eines Grobkonzeptes vorbefasst war. Zum Vorteilsausgleich werden Informationen und Arbeitsergebnisse im Verfahren zur Verfügung gestellt. Auf der vorhandenen Zusammenstellung soll weiter aufgebaut werden. Vertrauliche, sicherheitsrelevante oder nur eingeschränkt veröffentlichungsfähige Unterlagen zum Projekt werden zur Wahrung der Versorgungssicherheit ausschließlich den zur zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zugelassenen Bietern zur Verfügung gestellt. Weiter wird es allen ins Verhandlungsverfahren eingeladenen Bewerbern nach Erstangebotsaufforderung ermöglicht, eine begleitete Objektbegehung durchzuführen. Ein entsprechender Termin wird zur Verfügung gestellt. Hierdurch stellt der Auftraggeber sicher, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme des vorbefassten Unternehmens nicht verzerrt wird (vgl. § 7 Abs. 1 und 2 VgV).
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
1 AVB-Arch-Ing - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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2 ZVB-Ing - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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3 ZVB-Tech- WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
PDF • 1.2 MB
5 Honorarzusammenstellung - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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6 Ermittlung anrechenbare Kosten - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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7 Honorarermittlung - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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8 Verpflichtungserklärung - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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9 Eigenerklärung Bezug Russland - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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10 Masernschutzgesetz - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
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14 Auftrag Vertragsstufen - WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung.pdf
PDF • 197.8 KB
Entwurf Ing-Vetrag WW-Erneuerung - TGA-Fachpl.ELT+GA EMSR Planung 30.4.26.pdf
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26-03-26_517 WW NSV_VgV_ELT_Fragenkatalog.pdf
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Nachricht_vom__2026-03-26T140425.html
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A_2440 Informationen zur Datenerhebung_Stadtwerke NSV KU.pdf
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26-03-06_517 WW NSV_VgV_ELT_Fragenkatalog.pdf
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Nachricht_vom__2026-03-06T094141.html
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26-02-27_517 WW NSV_VgV_ELT+GA_Zuschlagskriterien.pdf
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26-02-27_517 WW NSV_VgV_ELT+GA_Teilnahmeantrag.xlsx
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26-02-27_517 WW NSV_VgV_ELT+GA_Honorarformblatt.pdf
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Luftbild NSV WW Bestand.pdf
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iii-9_erklaerung_der_bewerber-bieter-arbeitsgemeinschaft_0621.pdf
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iii-8-verpflichtungserklaerung-anderer-unternehmen_0924.pdf
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26-02-26_517 WW NSV_Grobkostenschätzung.pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.