Für die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH sollen für das Neue Werk Cottbus maschinentechnische Anlagen zur Instandhaltung von Eisenbahnfahrzeugen beschafft werden. Diese Anlagen müssen, wie das Werk, primär für den ICE 4, Baureihe 412 (7-, 12- und 13-teilig), ausgelegt werden. Perspektivisch ist auch die Instandhaltung anderer Baureihen vorgesehen, wie z.B. ICE L sowie die zukünftigen Fahrzeuge für den Hochgeschwindigkeitsverkehr. Die vorliegende Bekanntmachung bezieht sich auf die Planung, Herstellung, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Abnahme einer höhenverstellbaren Dacharbeitsbühne im Gebäudekomplex RAKME/DGS (Los 1). Des Weiteren ist die Planung, Herstellung, Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Abnahme einer Unterflurgroßkomponentenwechseltechnik (UKW, zum Tausch von Drehgestellen, Radsätzen, Rodalen, Unterflurcontainern etc.) inkl. aufgeständertem Gleis (Option) und Hubtisch (25t) vorgesehen (Los 2).
Der Lieferumfang umfasst eine höhenverstellbare, beidseitig begehbare Dacharbeitsbühne (DAB) mit folgender Ausstattung: - Gesamtlänge ca. 35 m - Höhenverstellung über einen Bereich von 3,00 m bis 4,20 m über Schienenoberkante - segmentierte Ausschübe zur Spaltüberbrückung am Fahrzeug - Frontabsturzsicherungen über die Gesamtlänge der DAB - rückwärtiges und stirnseitiges Geländer - Zugangstreppe, Zugangstüren und Sicherheitszäune - Notabstiege - Stirnabsturzsicherungen als Sicherung an Fahrzeugenden bei Arbeiten auf dem Dach - Wagenübergangsabdeckungen - Ablagegestelle für Klimaklappen - Aufständerung auf dem Hallenboden inkl. Höhenverstellung - Montagegrundplatten für die bauseitige TGA-Ausstattung auf der DAB (Medienversorgung der Handwerker) - Profilschienensystem und Montageelemente zum Verziehen der Leitungen für die TGA-Ausstattung und Beleuchtungsanlage auf bzw. unter der DAB - Steuerungs- und Sicherheitstechnik inkl. Anbindung an die Abschalt- und Erdungsautomatik (AuE) der Oberleitung - Netzwerkanbindung zur Einbindung der Anlage in eine übergeordnete Werksteuerung
Der Lieferumfang umfasst neben der eigentlichen Unterflurgroßkomponentenwechseltechnik auch das umgebende aufgeständerte Gleis (als Option), die Gleisbrücken sowie einen 25t-Hubtisch zur Überwindung des Höhenunterschieds von Schienenoberkante in den abgesenkten Bereich: - aufgeständertes Gleis in Messgleisqualität (jeweils ca. 12 m vor und hinter der UKW, als Option) - Großkomponentenwechseltechnik zum Tausch von Drehgestellen, Radsätzen, Rodalen und Unterflurkomponenten - Portale zur Abstützung von Wagenkästen und Drehgestellen - Gleisbrücken - Fahrbare Transportlafetten und Transporthilfsmittel - 25t-Hubtisch, ca. 5,6 x 4,2 m - Grubenabdeckungen - Steckgeländer und Absturzsicherungen - Montagegrundplatten für die bauseitige TGA-Ausstattung in der Arbeitsgrube (Medienversorgung der Handwerker) - Profilschienensystem und Montageelemente zum Verziehen der Leitungen für die TGA-Ausstattung und Beleuchtungsanlage an der Gleisaufständerung bzw. in der Arbeitsgrube - Steuerungs- und Sicherheitstechnik - Netzwerkanbindung zur Einbindung der Anlagen in eine übergeordnete Werksteuerung Die Bemessung des aufgeständerten Gleises erfolgt generell nach dem Regelwerk Richtlinie 804 der DB AG „Eisenbahnbrücken (und sonstige Ingenieurbauwerke) planen, bauen und instandhalten“. Weiterhin finden DIN EN 1090, 1991-2 und weitere Anwendung. Die Ausführungsklasse entspricht EXC3 DB, dementsprechend muss der Hersteller- und Schweißbetrieb im Besitz der Herstellerbezogenen Produktqualifikation nach DBS 918 005 sein.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.