Am Standort HKW Süd und Gartenstraße sollen weitere Tiefengeothermieprojekte umgesetzt werden. Zur Nutzbarmachung der Tiefenwärme wird verschiedene Maschinentechnik benötigt, die entsprechend verrohrt und mit weiteren Komponenten ausgestattet werden muss. Diese als Balance-of-plant (BoP) bezeichneten Leistungen sind Gegenstand der geplanten Ausschreibung.
Die Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) beabsichtigt auf dem Betriebsgelände des Standorts HKW Süd in Potsdam die Errichtung einer Energiezentrale, in welcher für die Erzeugung von Fernwärme zwei baugleiche "Tiefengeothermie-Wärmepumpen" mit je einer Nutzheizleistung von ca. 7,5 MW thermisch installiert werden sollen. Optional soll noch eine weitere "Flusswasser-Wärmepumpe" mit einer thermischen Leistung von ca. 3 MW installiert werden. Außerdem soll am Standort Gartenstraße eine "Tiefengeothermie-Wärmepumpe" mit einer thermischen Leistung von ca. fünf MW als Option errichtet werden können. Jedes Hochtemperatur-Wärmepumpen-System muss unabhängig vom Betrieb der anderen Hochtemperatur-Wärmepumpen-Systeme eigenständig in das Fernwärmenetz eingespeist werden können. Die Aufstellung aller Hochtemperatur-Wärmepumpen-Systeme, sowie der anschließenden verfahrenstechnischen Systeme, erfolgt im Gebäude mit der Bezeichnung "Energiezentrale" (T0UNA). Die einzelnen Wärmepumpensysteme sind räumlich getrennt. Alle thermalwasserführenden Komponenten sind so aufzustellen, dass im Havariefall, die austretenden Medien zurückgehalten werden und keine Kontaminierung der Umwelt stattfindet. Das gesamte Bauvorhaben ist in einzelne Vergabeeinheiten unterteilt die sukzessive vergeben werden. Die vorliegende Auftragsbekanntmachung umfasst die Vergabeeinheit 28 mit dem Lieferumfang "Balance of Plant (VE 28 - BoP)".
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.