Das Vergabeverfahren wurde gemäß § 63 Abs 1 Nr. 2 VgV nach Abschluss des Planungswettbewerbs aufgehoben, da sich die Grundlagen des Vergabeverfahrens wesentlich geändert haben. Aufgrund der Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Krankenhausreform wurde es aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich, wesentliche Änderungen des Behandlungskonzepts und der Zusammenarbeit mit anderen Kliniken am Standort in Hamburg zu erarbeiten. Daher entspricht der geänderte Bedarf nicht mehr der Wettbewerbsaufgabe. Das Vergabeverfahren war daher aufzuheben. Die nächsten Schritte für den geplanten Neubau des BG Klinikums Hamburg werden aktuell sorgfältig geprüft. Nach Aufhebung dieses Verfahrens arbeiten die Projektbeauftragten an der inhaltlichen Neujustierung und prüfen, ob und in welcher Form ein neues Vergabeverfahren durchgeführt wird.
Das in Hamburg im Bezirk Bergedorf, Ortsteil Boberg gelegene BG Klinikum Hamburg wurde 1959 eröffnet und über mehrere Jahrzehnte in Betrieb an die sich weiterentwickelnden Anforderungen angepasst und erweitert. Das BG Klinikum Hamburg soll mit einer künftigen Kapazität von 704 Betten sowie Flächen für folgende Funktionen geplant werden: Diagnostik und Therapie, Rehabilitation (insbesondere tätigkeitsorientierte Rehabilitation TOR), Forschung, Lehre und Ausbildung, Allgemeine Dienste und Krankenhausmanagement sowie Logistik und Unterbringung des ruhenden Verkehrs. Weiterhin sollen im Wettbewerb freiraumplanerische Aufgabenbestandteile bearbeitet werden, u. a. die Neuschaffung bzw. Verlagerung einer öffentlichen Parkanlage mit Verbindungsfunktion der umliegenden Gebiete. Als ergänzendes Thema wird die evtl. Nachnutzung eines Teils des Gebäudebestands Gegenstand des Wettbewerbs sein. Der Wettbewerb soll städtebaulich und landschaftsplanerisch hervorragende Lösungen aufzeigen, die sich in das Orts- und Landschaftsbild in direkter Nähe zu nationalen und internationalen Schutzgebieten auch mit Erholungsfunktion (NSG, FFH-Gebiet) einfügen und eine gute neue Adresse schaffen. Ziel ist die Errichtung eines zukunftsweisenden Neubaus, der in innovativer und zugleich wirtschaftlicher Form Raum für die Anforderungen modernsten Klinikbetriebes, für Rehabilitation, Lehre und Forschung und dabei eine zeitgemäße Antwort auf das Ziel nachhaltigen Bauens gibt. Die Anforderungen des Raum- und Funktionsprogramms sowie die haus- und betriebstechnischen Vorgaben sind dabei zu erfüllen. Eine weitere wesentliche Rahmenbedingung besteht darin, den Neubau parallel zu Betrieb des bestehenden Klinikums zu errichten. Es wird in Betracht gezogen, das hier in Rede stehende Planungs- und Realisierungsprojekt im Rahmen eines IPA-Modells (Integrierte Projektabwicklung) durchzuführen, d. h., dass das Projekt auf Basis eines gemeinsamen Vertrags (Mehrparteienvertrag) zwischen allen wesentlichen Planungs- und Baubeteiligten durchgeführt würde. Ob das beschriebene Vertragskonzept (Mehrparteienvertrag) zur Anwendung kommen wird, wird zum Zeitpunkt der Auslobung des Wettbewerbs nicht abschließend geklärt sein, jedoch zählt die Bereitschaft, einen Mehrparteienvertrag, wie beschrieben, abzuschließen zu den Bedingungen des Verfahrens und ist somit von den vorab abzugebenden Eigenerklärungen umfasst.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.