Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Eisenbahnüberführung über den Dortmund Ems Kanal Strecke 2250 km 39,585 in Datteln. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands der bestehenden Brücke ist eine zeitnahe Erneuerung zwingend erforderlich, um die Einrichtung einer Langsamfahrstelle bzw. eine mögliche Streckensperrung zu vermeiden. Im Zuge der geplanten Kanalverbreiterung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) ist für den Neubau der Eisenbahnüberführung eine Spannweite von ca. 100 m erforderlich. Die bestehende Brücke weist derzeit eine Spannweite von ca. 70 m auf.
Planung des Ersatzneubaus der Eisenbahnüberführung mit einer Spannweite von ca. 100 m einschließlich der erforderlichen Anpassungen der Widerlager, Unterbauten sowie aller konstruktiven Bauteile des Ingenieurbauwerks. Die Verkehrsplanung ist inhaltlich eng mit der Objekt- und Tragwerksplanung verknüpft. So resultieren unter anderem aus der Trassierungsplanung (Gleislage und Oberbauform) statische und dynamische Anforderungen an das Bauwerk. Aus der Objektplanung ergeben sich wiederrum Anforderungen an die Verkehrsanlage, wie bspw. die Bauwerkshöhe der EÜ Dortmund-Ems-Kanal. Die Planung ist so zu erbringen, dass das Ingenieurbauwerk nach Fertigstellung standsicher, betriebssicher und uneingeschränkt für den Eisenbahnbetrieb nutzbar hergestellt und in Betrieb genommen werden kann.
Anpassung der Oberleitungsanlagen an die neue Brückengeometrie und Spannweite. Hierzu zählen beispielsweise die Überprüfung und Anpassung der Fahrleitungsanlagen, mögliche Neuordnung bzw. Neubemessung von Masten und Abspannungen sowie die Abstimmung der Anlagen auf die veränderten Bauwerksabmessungen. Die Planung der Oberleitungsanlagen ist so auszuführen, dass die Anlagen nach Umsetzung der Maßnahme vollständig funktionsfähig, normgerecht errichtet und für den sicheren und uneingeschränkten Bahnbetrieb in Betrieb genommen werden können. Anpassung der Leit- und Sicherungstechnik infolge des Ersatzneubaus der Eisenbahnüberführung. Dies umfasst beispielsweise die Prüfung und Anpassung bestehender Anlagen, die erforderliche Neuverlegung bzw. Anpassung von Kabeltrassen und technischen Einrichtungen sowie die Integration in die bestehende Infrastruktur. Die Planung der Leit- und Sicherungstechnik ist so vorzunehmen, dass sämtliche Anlagen nach Realisierung der Maßnahme vollständig funktionsbereit, betriebssicher und in die bestehende Infrastruktur integriert errichtet und betrieben werden können.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.