Qualifizierungssystem Straßenbahn - Verkehrsanlagenplanung Lph. 1-5
Grundinstandsetzung Verkehrsanlagenplanung Straßenbahn ohne barrierefreien Ausbau - Los 1 Das Straßenbahnnetz inkl. Schienen und Haltestellen werden zum Zwecke der Gewährleistung des Betriebes über weitere 30 Jahre sowie zur Steigerung der Aufenthaltsqualität bzw. Attraktivität grund-instandgesetzt. Dies geschieht in der Regel auf Grundlage einer vorherigen Prüfung des baulichen Zustand der Ingenieurbauwerke und der voraussichtlichen Restnutzungsdauer. Bei der Grundinstand-setzung werden die für den Betrieb notwendigen technischen Anlagen auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und Schäden und deren bauliche Ursachen zum Zwecke der Gewährleistung der Betriebssicherheit der Straßenbahn beseitigt. Im Zuge der Grundinstandsetzung sind unter anderem folgende Leistungen zu erbringen: • Planung der Gleistrasse nach regelkonformer Bauweise für Berliner Straßenbahngleise • Planung der Haltestellen mit lichttechnischer Bestandsbewertung und Anpassung an Hochbauten (Angleichung Kellerschächte, Hauseingänge, Hausdurchfahrten inkl. der Einholung erforderlicher Genehmigungen der Eigentümer) unter der Berücksichtigung örtlicher Erfordernisse (z.B. LKW-Schleppkurven für Grundstückszufahrten) • Planung einer BVG-Personal-Toilette für Straßenbahn-Endstellen (Standort einschl. Me-dienanschlüsse) • Erstellung eines Projektorganigramms mit Benennung aller externen und BVG-internen fachlichen Beteiligten inkl. der Leitungsbetriebe • Erstellung und Pflege des Vorhabens im infrest Baustellenatlas inkl. der Abarbeitung und Berücksichtigung auftretender Überlappungen • Feldvergleich der Vermessungen (von SenMVKU V und später der BVG) gegenüber dem aktuellen Zustand • Ortsbegehungen zum Abschluss jeder Leistungsphase der HOAI zum Vergleich der Pla-nung und den aktuellen Zuständen • Erstellung des Baugrundgutachtens, inkl. kleiner Umweltanalytik in für die Planung erfor-derlichem Umfang (inkl. der Bereiche der Haltestellenneubauten und Fahrbahnanpas-sungen) • Vorbereitung große Umweltanalytik durch die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses • Abstimmungen mit den Leitungsbetrieben, speziell den Berliner Wasserbetrieben zur räumlichen und zeitlichen An- und Einordnung der umzubauenden Anlagen und sonstiger Eigenmaßnahmen • Erstellung der Ausführungsplanung in Abstimmung mit dem technischen Büro für Aus-führungsplanung der BVG (Umfang gem. Anlage 4)
Grundinstandsetzung Verkehrsanlagenplanung Straßenbahn inkl. barrierefreier Ausbau - Los 2 Aufgrund gesetzlicher Regelungen (§ 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und § 31 Abs. 1 Berliner Mobilitätsgesetz (MobG) sowie dem Berliner Nahverkehrsplan (NVP)) ist der ÖPNV barriere-frei zu gestalten, insbesondere sind Haltestellen barrierefrei und Zugangswege sicher zu gestalten. Derzeit sind im Berliner Straßenbahnnetz noch rund 230 Richtungshaltestellen nicht barrierefrei und entsprechend umzuplanen und umzugestalten. Zu einem barrierefreien Ausbau gehören immer Anteile für eine Grundinstandsetzung der dortigen Gleis- und Weichenanlagen, die für den Betrieb auf den aktuellen Stand der Technik gebracht und Schäden und deren bauliche Ursachen zum Zwecke der Gewährleistung der Betriebssicherheit der Straßenbahn beseitigt werden. Im Zuge des barrierefreien Ausbaus und der Grundinstandsetzung sind insbesondere folgende Leis-tungen zu erbringen, die die BVG vergeben wird: • Regulierung der Bahnsteigkante zum Ausgleich des Höhenunterschieds zwischen der Stra-ßenbahn Bahnsteig und Straßenbahn • Installation von Rampen an Haltestellen, um den Zugang Rollstuhlfahrer und Personen mit ein-geschränkter Mobilität zu erleichtern • Implementierung von taktilen Leitsystemen (z.B. Bodenindikatoren) und akustische Signalge-bern an Haltestellen • Verbesserung der Informationssysteme, einschließlich visueller und akustischer Ansagen, um Orientierungen für alle Fahrgäste zu erleichtern. • Sicherstellung für Barrierefreie Fahrzeuge und Straßenbahnen mit Niederflurtechnik, um einen einfachen Zugang zu gewährleisten • Sanierung von Fußwegen und Anpassungen der Zugangswege zu Haltestellen und Straßen-bahn • Erstellung der Vorplanungsunterlage nach Abschluss der Vorplanung (Umfang gem. An-lage 2). • Erstellung der Bauplanungsunterlage nach erfolgtem Erörterungstermin (Umfang gem. Anlage 3). • Erstellung der Ausführungsplanung in Abstimmung mit dem technischen Büro für Aus-führungsplanung der BVG (Umfang gem. Anlage 4)
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Fragebogen zur Eignungspruefung.pdf
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BVG_VU_Bewerbergemeinschaftserklaerung.pdf
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BVG_VU_Angaben_Nachunternehmer.pdf
PDF • 1.1 MB
A13_ingenieur_architektur_planungsbueros_01_broschuere_ab_02-2021_stand_11-2022.pdf
PDF • 196.9 KB
A15_Eigenerklärung zur Eignung.xlsx
XLSX • 48.6 KB
A4_BVB BerlAVG.pdf
PDF • 173.2 KB
Anlage 2 Anforderungen VPU.docx
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Anlage 3 Anforderungen BPU.docx
DOCX • 40.5 KB
Anlage 4 Anforderungen AU.docx
DOCX • 41.9 KB
Anlage 5 UVP Screeningliste.docx
DOCX • 145.4 KB
Anlage 6 MUSTER LP Verkehrssicherungspflicht.pdf
PDF • 2.2 MB
Anlage 7 Probenahme Gleisbau.pdf
PDF • 613.9 KB
Anlage 8 Merkblatt zweiter Rettungsweg.pdf
PDF • 436.5 KB
Anlage 9 Betriebskonzept Straßenbahn 2018.pdf
PDF • 19.6 MB
Verfahrensbeschreibung.pdf
PDF • 437.4 KB
BVG_215_ZVB_Leistungen.pdf
PDF • 276.4 KB
BVG_212_BWB_Leistungen.pdf
PDF • 18.2 KB
BVG_Supplier_Code_of_Conduct.pdf
PDF • 167.8 KB
BVG_VU_Verpflichtungserklaerung_Eignungsleihe.pdf
PDF • 59.5 KB
BVG_VU_Eigenerklaerung_Frauenfoerderbogen.pdf
PDF • 94.9 KB
Leistungsverzeichnis.pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.