Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat im Juli 2006 einen Vertrag über die Exploration von Manganknollen im nordöstlichen Pazifik mit der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) unterzeichnet und führt seitdem in ihrem Lizenzgebiet in der Clarion-Clipperton-Bruchzone (CCZ) Ressourcenabschätzungen sowie Baseline- und Impact-Umweltuntersuchungen durch. Die BGR beabsichtigt im Rahmen einer bevorstehenden Explorationsfahrt in den östlichen Teil des BGR-Lizenzgebiets auf dem deutschen Tiefsee-Forschungsschiff SONNE (SO317, voraussichtlich von 29.12.2025 bis 18.02.2026) den Charter eines Unterwassertauchroboters (Remotely Operated Vehicle, ROV) für die gesamte Dauer der Fahrt. Die Expedition wird unter dem Kennwort MANGAN 2026 durchgeführt und hat drei wesentliche Ziele: - umfangreiches Umwelt-Monitoring eines Gebietes, in dem im Mai 2021 bei einem Test des Kollektor-Prototyps Patania II der belgischen Firma Global Sea Resources (GSR) Manganknollen abgebaut wurden. Das Testgebiet von Patania II sowie das Kontrollreferenzgebiet sollen etwa fünf Jahre nach der Störung erneut besucht und detailliert beprobt und untersucht werden; - umfassende biogeochemische Bewertung von Spurenelementen, Makronährstoffen sowie Sauerstoff- und Kohlenstoffkonzentrationen in der gesamten Wassersäule und an der Sediment-Wasser-Grenzfläche; - Probenahme und Faunenanalysen in räumlich weit (20-100 km) voneinander entfernten Arbeitsgebieten. Mit dem ROV soll vor allem durchgeführt werden: (1) Video-gesteuerte Megafauna-Kartierung und -Beprobung, (2) gezielte Beprobung der Bodensedimente („push-coring“), (3) Positionierung, Aktivierung und Bergung von Sauerstoff-Messgeräten (Mikroprofilern) und benthischen Kammern am Meeresboden, und (4) in situ Ökotoxizitätsexperimente. Die Operationsgebiete umfassen Wassertiefen zwischen 4000 und maximal 4500 Metern. Die gesammelten Proben und Daten sowie das Bildmaterial entlang vordefinierte Meeresbodentransekte werden Erkenntnisse liefern über die Umweltauswirkungen von von Patania II sowie über die natürliche räumliche Variabilität verschiedener Umweltparameter in der unteren Wassersäule und am Meeresboden. Das geplante Umwelt-Monitoring und die Baseline-Untersuchungen zur Meeresumwelt und zur Biodiversität werden in ca. 38 Arbeitstagen in dem Kollektortestgebiet, im unbeeinflussten Kontrollreferenzgebiet und in sechs ausgewählten, über das gesamte östliche Explorationsgebiet verteilten Arbeitsgebieten durchgeführt.
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat im Juli 2006 einen Vertrag über die Exploration von Manganknollen im nordöstlichen Pazifik mit der Internationalen Meeresbodenbehörde (IMB) unterzeichnet und führt seitdem in ihrem Lizenzgebiet in der Clarion-Clipperton-Bruchzone (CCZ) Ressourcenabschätzungen sowie Baseline- und Impact-Umweltuntersuchungen durch. Die BGR beabsichtigt im Rahmen einer bevorstehenden Explorationsfahrt in den östlichen Teil des BGR-Lizenzgebiets auf dem deutschen Tiefsee-Forschungsschiff SONNE (SO317, voraussichtlich von 29.12.2025 bis 18.02.2026) den Charter eines Unterwassertauchroboters (Remotely Operated Vehicle, ROV) für die gesamte Dauer der Fahrt. Die Expedition wird unter dem Kennwort MANGAN 2026 durchgeführt und hat drei wesentliche Ziele: - umfangreiches Umwelt-Monitoring eines Gebietes, in dem im Mai 2021 bei einem Test des Kollektor-Prototyps Patania II der belgischen Firma Global Sea Resources (GSR) Manganknollen abgebaut wurden. Das Testgebiet von Patania II sowie das Kontrollreferenzgebiet sollen etwa fünf Jahre nach der Störung erneut besucht und detailliert beprobt und untersucht werden; - umfassende biogeochemische Bewertung von Spurenelementen, Makronährstoffen sowie Sauerstoff- und Kohlenstoffkonzentrationen in der gesamten Wassersäule und an der Sediment-Wasser-Grenzfläche; - Probenahme und Faunenanalysen in räumlich weit (20-100 km) voneinander entfernten Arbeitsgebieten. Mit dem ROV soll vor allem durchgeführt werden: (1) Video-gesteuerte Megafauna-Kartierung und -Beprobung, (2) gezielte Beprobung der Bodensedimente („push-coring“), (3) Positionierung, Aktivierung und Bergung von Sauerstoff-Messgeräten (Mikroprofilern) und benthischen Kammern am Meeresboden, und (4) in situ Ökotoxizitätsexperimente. Die Operationsgebiete umfassen Wassertiefen zwischen 4000 und maximal 4500 Metern. Die gesammelten Proben und Daten sowie das Bildmaterial entlang vordefinierte Meeresbodentransekte werden Erkenntnisse liefern über die Umweltauswirkungen von von Patania II sowie über die natürliche räumliche Variabilität verschiedener Umweltparameter in der unteren Wassersäule und am Meeresboden. Das geplante Umwelt-Monitoring und die Baseline-Untersuchungen zur Meeresumwelt und zur Biodiversität werden in ca. 38 Arbeitstagen in dem Kollektortestgebiet, im unbeeinflussten Kontrollreferenzgebiet und in sechs ausgewählten, über das gesamte östliche Explorationsgebiet verteilten Arbeitsgebieten durchgeführt.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.