Die Stadtentwicklungsgesellschaft der Hansestadt Herford schreibt Schadstoffbeseitigungsmaßnahmen für die Gebäude C, D und E der Wentworth-Kaserne in Herford aus. Die Gebäude wurden Mitten der 1930er Jahre als Kasernengebäude gebaut. 2005 wurden die Gebäude des BildungsCampus Herford (ehemalige Wentworth-Kaserne) mit Ausnahme des Kongresszentrums unter Denkmalschutz gestellt. Der Denkmalschutz bezieht sich für die Gebäude C, D und E auf die Fassade und die Treppenhäuser. Kennzahlen: BGF (KG, EG, 1. OG, 2. OG, DG, Spitzboden) Haus C: ca. 5.647 qm Haus D: ca. 5.647 qm Haus E: ca. 5.850 qm Geschosshöhen: ca. 3,50 m Lichte Raumhöhe: ca. 3,20 m Traufhöhe: ca. 11,80 m Höhe Gebäude (Firsthöhe: 18,30 m Die Gebäude befinden sich auf dem Bildungscampus Herford. Die Zuwegung der Gebäude erfolgt über die Vlothoer Straße über den Mary-Somerville-Boulevard.
Maßnahmen: Die Gebäude sind schadstoffbelastet; entsprechende Gutachten liegen vor. Außenwände: Strukturierte Putzfassade, Vollmauerziegelwerk, Kalkzementputz o.ä. (innen) Maßnahmen an der Innenseite der Außenwände: Abfräsen der Farben und oberen Putzschichten von ca. 3-5 mm nach geltenden Normen und Richtlinien zur Schadstoffbeseitigung. Nach Freilegung der Putzflächen soll eine Demontage von sämtlichen Spachtelstellen (Asbestverdacht) erfolgen, welche nach dem Abfräsen sichtbar sind. Innenwände: Zumeist massive Innenwände, verputzt, gestrichen und nur in Teilen mit Raufaser-/Glasfasertapete versehen, Flur- und Treppenhauswände mit besonderem Oberflächenputz. Maßnahmen an den Innenwänden: Abfräsen der Farben und oberen Putzschichten von ca. 3-5 mm nach geltenden Normen und Richtlinien zur Schadstoffbeseitigung. Nach Freilegung der Putzflächen soll eine Demontage von sämtlichen Spachtelstellen erfolgen, welche nach dem Abfräsen sichtbar sind. Decken/Böden: Geschossdecken als Stahlbeton- oder Hohlsteindecken. Teilweise Aufbauten mit Schüttung und Holz oder Porenbeton und Estrich. Beläge: Teppich-, Parkett- oder PVC-Böden/Fliesen/Estrich/Betondielen Bekleidung: Putz/Raufaser/Anstrich oder Unterdecke. Maßnahmen an den Decken und Böden: Entfernen der Beläge bis auf den Estrich. Falls der Estrich zerstört ist oder schadstoffbelastet ist, erfolgt auch ein Rückbau des Estrichs. Rückbau der Holzböden/ Deckenlagen, inkl. Entfernen der alten Beläge mit sich darunter befindlicher Sandschüttung bis auf die Rohdecken. Abfräsen/Abstoßen der Farben und oberen Putzschichten ca. 3-5 mm an den Decken nach geltenden Normen und Richtlinien zur Schadstoffbeseitigung. Entfernen der abgehängten Decken Dach: Satteldach/ Walmdach. Hybridkonstruktion mit Stahlbetondeckel im DG und Holzkonstrukton im Spitzboden. Dachstuhl aus Holzkonstruktion mit Betondachsteindeckung. Treppenhäuser: 2-läufige Treppenhäuser. Stahlbetonstufen, belegt mit PVC, Geländerstäbe u.ä. in Stahl, gestrichen, mit Holzhandlauf. Die Treppenhäuser stehen unter Denkmalschutz, so dass die Konstruktion und die Geländer samt Handlauf nicht zerstört werden dürfen. Alte Beläge und Beschichtungen werden entfernt. Maßnahmen: Entfernen Bodenbelag, Entfernen der Farbe an den Handläufen, Geländern und Treppenwangen Fenster: Keine Maßnahmen. Außentüren: Massive Türen mit Holzbekleidung - Denkmalschutz (zu bestehenden notwendigen Treppenhäusern). Die Türen sind zerstörungsfrei auszubauen und innerhalb des Geländes des Bildungscampus nach Rücksprache mit dem AG zu lagern. Innentüren: Maßnahmen an den Innentüren: Ausbau aller vorhandenen Türen innen Haustechnik: Heizung, Lüftung, Elektro, Sanitär, EDV Maßnahmen: Rückbau sämtlicher Elemente für Heizung, Lüftung, Elektro, Sanitär, EDV einschl. Verrohrung und Leitungen, bis zum Hausanschluss bzw. bis zu den Grundleitungen.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.