Beschaffung von Ladeinfrastruktur für den Betrieb von Elektrobussen der HST
Los 1 umfasst die Lieferung und Integration von 8 flüssigkeitsgekühlten Ladegeräten und dazu-gehörigen Ladepunkten (inkl. Ladehauben, welche zum Pantographensystem der Fa. Schunk kompatibel sind) in die bestehende Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof. Schwerpunkt ist die funktionale und bauliche Einbringung zusätzlicher Ladegeräte in vorhandene technische Einrichtungen sowie die Herstellung der Ladepunkte in der Wagenhalle inklusive der zugehörigen Hardware, Verkabelung und Einbindung in die bestehende IT-Kommunikation. Leistungsbestandteile sind insbesondere: • Ausführungsplanung, Lieferung und Montage der zusätzlichen Ladegeräte sowie der da-zugehörigen Ladepunkte in der Wagenhalle (einschließlich sämtlicher nötiger Hardware- Komponenten). • Einbindung der 8 Ladegeräte mit Ladeleistung von 150 kW/ Gerät in die vorhandene Infra-struktur des Betriebshofes, insbesondere Anschluss an die bestehenden Angänge der Niederspannungsschaltanlage und Anschluss an die bestehende Kühlanlage (Flüssigkeitskühlung) • Installation gem. brandschutztechnischer Vorgaben • Kommunikations- und Systemintegration: ISO 15118 für die Fahrzeugkommunikation und OCCP-Anbindung für die Kopplung an übergeordnete IT-/Backend-Systeme. • Inbetriebnahme, Parametrierung und Funktionsnachweise (Einzelkomponen-ten, Gesamtsystem und Zusammenspiel mit Fahrzeugen) • Einweisung/Übergabe an den Auftraggeber sowie Erbringung (Bereitstellung) definierter Wartungs- und Instandhaltungsleistungen im vereinbar-ten Leistungszeitraum. Der Auftragnehmer hat sicherzustellen, dass die Ladepunkte im laufenden Betrieb unter Berücksichtigung der örtlichen Randbedingungen fachgerecht errichtet und in Betrieb genommen wer-den. Erforderliche Nebenarbeiten (z.B. Kabelwege, Stahlbauarbeiten, Durchbruchsarbeiten etc.) sind im Leistungsumfang zu berücksichtigen.
4. Los 2- Betriebshof: Verlängerung der bestehenden Mittelspannungsanbindung, 2 Trafo-Ladetechnik-Stationen, 24 Ladegeräte, 30 Ladepunkte in der Wagenhalle für Kraftomnibusse an einer bestehenden und einer noch zu errichtenden Traversenkonstruktion Los 2 umfasst den Ausbau der Energieversorgung und die Errichtung neuer Ladeinfrastruktur am Betriebshof. Schwerpunkt ist die Errichtung von zwei neuen Trafo-Ladetechnik-Stationen ein-schließlich Mittelspannungsanbindung, Transformatoren, Schalt- und Verteiltechnik und Ladegeräten. Zusätzlich umfasst das Los den Bau einer Traverse zur Aufnahme der Ladehauben und Ka-belanlagen in der Wagenhalle und den Bau von Ladepunkten an einer bestehenden Traverse. Zusätzlich wird die Einbindung in die IT-Infrastruktur und IT-Kommunikation des AG verlangt. Ziel ist die Bereitstellung der elektrischen Leistung am Betriebshof für die stetig wachsende Elektrobusflotte. Hierfür ist eine Verlängerung des auf dem Betriebshof bereits installierten Mittelspannungsrings erforderlich. Die Trafo-Ladetechnik-Stationen beinhalten in der Regel Transformatoren, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen, Ladegeräte, Gebäude und Nebenanlagen. Leistungsbestandteile sind insbesondere: • Planung und Errichtung der Mittelspannungsanbindung und Einbindung an die bestehende Trafo-Ladetechnik-Station. • Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme von zwei Trafo-Ladetechnik-Stationen mit Transformatoren, Mittelspannungsschaltanlagen und erforderlicher Nie-derspannungsverteilung. • 24 Ladgeräte mit jeweils 150 kW Ladeleistung für insgesamt 30 Ladepunkte. 6 der Ladegeräte sollen jeweils 2 Ladepunkte versorgen können. • Herstellung der Traverse in der Wagenhalle zur Montage von Ladehauben und Kabelan-lagen. • Umsetzung von Umschalteinrichtungen bzw. Verteileinrichtungen für Ladeleistung auf mehrere Ladepunkte inklusive Funktions- und Sicherheitsnachweise. Wir verge-ben aber Zusatzpunkte an Bewerber, die Ladegeräte anbieten, welche ihre Leistung auf 2 Ladepunkte gleichzeitig verteilen können. • Planung (inkl. Statik) und Einbringung der Traversenkonstruktion unter Berücksichti-gung der bestehenden Gebäudearchitektur und Gebäudeinstallationen (Rohrfüh-rungen, Lüftungsanlagen, Sprinklerradien etc.). • Ausführungsplanung einschließlich Abstimmungen und Freigabeprozessen. • Abnahme- und Testkonzept zur Funktionsprüfung der Einzelkomponenten und System-tests im Zusammenspiel zwischen Ladeinfrastruktur und Fahrzeugen. Der Auftragnehmer übernimmt mit Los 2 die Verantwortung für die schlüsselfertige Realisierung der technischen Infrastruktur innerhalb der definierten Schnittstellen. Neben der elektrotechnischen Ausstattung sind auch alle erforderlichen Bauleistungen (z.B. Fundamente, Kabeltrassen, Tiefbau, Stahlbau) zu erbringen.
Los 3 – Strecke: Ladepunkte im Streckennetz und Umbau von Haltestellen (Haltestelle "Kabel", "Bathey", "Eilperfeld") Los 3 umfasst die Planung und Errichtung von Ladepunkten im Streckennetz an definierten Haltestellen. Hierzu gehören elektrotechnische Einrichtungen (Trafo-Ladetechnik-Stationen, Ladegeräte, Mast, Ladehaube) und alle nötigen Bauleistungen im Bereich der Haltestellen- und Verkehrsflächen. Zusätzlich müssen die betreffenden Haltestellen nach Vorgabe barrierefrei ausgebaut werden, was mit Tiefbauarbeiten einhergeht. Die Streckenladepunkte sind so auszulegen, dass ein sicherer und reproduzierbarer Betrieb dieser gewährleistet ist. Insbesondere ist der Lademast so auszulegen, dass die Ladehaube passend über dem fahrzeugseitigen Pantographen steht. Zusätzlich ist eine zuverlässige Anfahrt und Positionierung der Fahrzeuge auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen sicherzustellen und bei Planung der Bauleistungen zu berücksichtigen. Leistungsbestandteile sind insbesondere: - Errichtung von Trafo-Ladetechnik-Stationen an Streckenstandorten inklusive Anschluss an Mittel- und Niederspannungsversorgung. - Lieferung und Montage von Ladegeräten (300kW pro Ladepunkt) sowie Masten mit Ladehaube je Ladepunkt. - Herstellung der Kabelanlagen inklusive aller erforderlichen Tiefbauleistungen. - Umbau der Haltestellen- und Verkehrsflächen zur Herstellung der erforderlichen Geometrie und Betriebsführung ((z.B. sägezahnförmige Bussteige, Verbreiterung von Fahrbahnen, Formbordsteine, Spurführung, Anpassung von Nebenanlagen) - Barrierefreier Ausbau der Haltestellen gemäß geltenden Anforderungen (niveaugleiche Einstiege, taktiles Leitsystem, sichere Fußgängerführung) - Inbetriebnahme und Abnahme einschließlich Funktionsnachweis mit Fahrzeugen und Nachweis der sicheren Betriebsabläufe (Anfahren, Laden, Abfahren). Der Auftragnehmer hat die Bauabläufe so zu planen, dass der öffentliche Verkehr und die Verkehrssicherheit im Baustellenumfeld jederzeit gewährleistet sind. Schnittstellen zu Netzbetreiber. Straßenbaulastträgern und Genehmigungsbehörden sind im rahmen der Auftragsdurchführung zu berücksichtigen und zu koordinieren.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Die Vergabeunterlagen konnten nicht automatisch geladen werden. Du findest sie direkt beim Auftraggeber.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.