Der erste Gebäudekomplex der Marien-Grundschule Tirschenreuth wurde im Januar 1955 eingeweiht. 1994 bis 2000 fand eine Generalsanierung statt. Die Schule wurde für die Erfordernisse der Gegenwart „fit gemacht“. Um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter erfüllen zu können, sollen die notwendigen zusätzlichen Räume in dem angrenzenden ehemaligen leerstehenden Feuerwehrgerätehaus Tirschenreuth geschaffen werden. Die Stadt Tirschenreuth lies 2023/2024 eine Machbarkeitsstudie mit dem Ziel anfertigen, ob der notwendige Platzbedarf gedeckt werden kann und die Eingliederung des leerstehenden ehemaligen Feuerwehrhauses in den Schulkomplex möglich ist. Ziel der Stadt Tirschenreuth ist es, vorhandene Bausubstanz soweit wie möglich zu nutzen. Beim Entwurf des Gebäudes ist auf eine nachhaltige Bauweise zu achten, d.h. natürliche Materialien, sommerlicher und winterlicher Wärmeschutz, Lüftungskonzept ohne Lüftungsanlage, nachhaltiges Energiekonzept mit Anbindung bestehendes Schulgebäude. Die Machbarkeitsstudie zeigt einen Lösungsansatz auf, der jedoch nicht bindend ist. Beim Entwurf ist auf eine kostengünstige und funktionale Planung zu achten.
Für das Projekt Marienschule Tirschenreuth – Kooperative Ganztagesbildung werden Grundleistungen nach HOAI im Bereich der Objektplanung (Gebäudeplanung, gem. HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33-37) benötigt. Es werden Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9, inklusive besonderer Leistungen vergeben.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.