Zur langfristigen, bedarfsgerechten Versorgung der Patienten im Osten Hannovers soll für die bauliche Weiterentwicklung und als übergreifende Strukturbereinigung ein Neubau der Klinikum Region Hannover GmbH als Schwerpunktversorger in der Stadt Burgwedel, Ortsteil Großburgwedel, errichtet werden. Gemäß Medizinstrategie 2030 sollen die beiden Standorte KRH Klinikum Großburgwedel und KRH Klinikum Lehrte, mit dem Ziel der Ausprägung eines gestärkten Schwerpunktversorgers, in einem Neubau zusammengeführt werden. Dieses Konzentrationsvorhaben bietet eine Lösung für die strukturellen Probleme und sichert die langfristigen, modernen Ansprüche zur genügenden Versorgung der Patienten im Osten von Hannover.
Die Planungsleistungen werden als Generalplanung vergeben. Der zu planende Neubau wird gemäß Raum- und Funktionsprogramm (RuF) vom 05.09.2023 eine Nutzfläche (NuF) von rd. 21.100 m² umfassen. Das leistungs- und bedarfsgerechte Raumprogramm ist als Mengengerüst der baulichen Konzeption zugrunde zu legen. Die Verteilung der Funktionsstellen und Flächen ist abhängig von einer mit KRH und dem Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften abzustimmenden Planung. In diesem Mengengerüst sind bereits folgende, vom Standort des KRH Klinikum Lehrte verlegte Funktionsstellen integriert: Ambulanzen, Schmerztherapie und Geriatrie. Die Planbettenzahl beträgt bei Inbetriebnahme des Neubaus, entsprechend dem niedersächsischen Krankenhausplan zur Versorgung der Bevölkerung, 285 Betten. In dem Neubau werden folgende, wesentlichen Funktionsbereiche geschaffen: - Pflegestationen mit 285 Betten, Aufstellreserve inkl. Intensiv-Station, IMC, Betten für Wöchnerinnen, Geriatrie und einer Komfortstation - OP-Abteilung mit 5 OP-Sälen (davon 2 OP-Säle für bildgebende Technik oder Robotik), ein BG-OP, ein Sectio-OP und zwei ambulante OP-Säle) - Interventionszentrum mit Linksherzkatheter-Messplatz, Interdisziplinäre Endoskopie und Urologie - Entbindung mit drei Kreißsälen - Radiologie mit Magnetresonanztomograph (MRT) und Computertomograph (CT) -Elektives Aufnahme- und Untersuchungszentrum - Interdisziplinäre Notfall- und Kurzliegerstation (INKA) Das Projekt wurde im September 2023 mit 220 Mio. EUR (Basis Stand Kostenberechnung vom 15.06.2023) auf die Prioritätenliste des Landes zur vorrangigen baufachlichen Prüfung aufgenommen. Das Niedersächsischen Landesamt für Bau und Liegenschaften begleitet die Planung zukünftig.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.