Beabsichtigung der Vergabe von Leistungen: Landeshauptstadt München Leistung: Fachplanung Monitoring Gegenstand des Vergabeverfahrens sind Fachplanungsleistungen für ein bauwerksspezifisches Monitoring der Straßenbrücke BW 40/2 Allacher Brücke in München. Aufgrund der Bauweise von 1964 mit spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl, unzureichendem rechnerischen Nachweis und einer Herabstufung der zulässigen Belastung auf BK 45 ist das Bauwerk als gefährdet eingestuft; ein Ersatzneubau ist erst langfristig vorgesehen. Zur Sicherstellung des Weiterbetriebs soll ein qualifiziertes Monitoring eingeführt werden, insbesondere zur frühzeitigen Detektion von Spannstahlbrüchen und zur kontinuierlichen Zustandsbewertung. Beauftragt wird ein Fachplaner Monitoring, der in Anlehnung an das DBV-Merkblatt Brückenmonitoring die Konzeption, Planung, Vergabebegleitung, Umsetzung und Auswertung des Monitorings übernimmt und bei der Vergabe eines Messdienstleisters mitwirkt. Das Monitoring umfasst mindestens ein Schallemissionssystem, ein weiteres unabhängiges System (z. B. faseroptisch) sowie eine Videoüberwachung, unter Berücksichtigung der Randbedingungen aus der Lage über DB-Gleisen. Die Leistung wird stufenweise vergeben und gliedert sich in drei Leistungsstufen von der Machbarkeitsprüfung über Planung, Installation und Betrieb bis zur Ergebnisbewertung. Als Terminrahmen sind das Monitoringkonzept bis Dezember 2026, der Abschluss der Vergabe bis April 2027 sowie Installation und Inbetriebnahme bis Oktober 2027 vorgesehen.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Fachplanungsleistungen für das Monitoring der Straßenbrücke BW 40/2 Allacher Brücke in München. Die Allacher Brücke überführt die Allacher Straße über eine viergleisige Strecke der Deutschen Bahn südlich des Bahnhofs München-Moosach. Das Bauwerk wurde 1964 als Spannbetonbrücke mit längs- und quer vorgespannten Hohlkästen errichtet. Aufgrund der Verwendung von spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl älterer Generationen sowie eines rechnerisch nicht ausreichend nachgewiesenen Ankündigungsverhaltens unter der Belastungsklasse BK 60 wird das Bauwerk als gefährdet eingestuft. Der Weiterbetrieb ist derzeit nur unter Herabstufung auf die Belastungsklasse BK 45 möglich. Ein Ersatzneubau des Bauwerks ist vorgesehen, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant. Zur Gewährleistung der Bauwerkssicherheit bis zum Ersatzneubau ist die Einführung eines qualifizierten, bauwerksspezifischen Monitoringsystems vorgesehen. Ziel des Monitorings ist insbesondere die Detektion und Lokalisierung möglicher Spannstahlbrüche ohne sichtbare Vorankündigung sowie die kontinuierliche Bewertung des strukturellen Zustands des Bauwerks. Die gewonnenen Messdaten dienen als Grundlage für den sicheren Weiterbetrieb des Bauwerks sowie für belastbare ingenieurtechnische Entscheidungen im Rahmen der Bauwerksbewirtschaftung. Gegenstand der Beschaffung ist die Leistung eines Fachplaners Monitoring in Anlehnung an das DBV Merkblatt Brückenmonitoring. Der Fachplaner übernimmt die fachliche Konzeption, Planung und Begleitung der Monitoringmaßnahmen über die gesamte Laufzeit des Monitorings hinweg. Darüber hinaus wirkt er bei der Vorbereitung und fachlichen Begleitung des Vergabeverfahrens zur Beauftragung eines spezialisierten Dienstleisters für Bauwerksmessungen mit. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: - Nachrechnung des Brückenbauwerks - Erstellung Monitoringkonzept - Vorbereitung der und Mitwirkung bei der Vergabe der Ausführungsplanung und Umsetzung des Monitorings - Begleitung der Ausführungsplanung - Begleitung der Installation, der Inbetriebnahme und des Betriebs des Monitorings - Bewertung der Messergebnisse Im Rahmen des Monitorings sind mindestens ein Schallemissionsmonitoring sowie ein davon unabhängiges weiteres Monitoringsystem (z. B. faseroptisch) vorzusehen. Ergänzend ist eine Videoüberwachung des Bauwerks einzuplanen. Die Monitoring- und Installationskonzepte sind unter Berücksichtigung der besonderen Randbedingungen des Bauwerks, insbesondere der Nähe zur Deutschen Bahn und der Nutzung von Sperrpausencontainern, zu entwickeln. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftragnehmer ist im Falle der Beauftragung verpflichtet, sämtliche Leistungsstufen zu übernehmen. Ein Anspruch auf Beauftragung aller Leistungsstufen besteht nicht. Die Vergütung erfolgt stufenweise gemäß dem jeweils beauftragten Leistungsumfang. Die ausgeschriebenen Leistungen gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1: - Phase 1: Definition der Fragestellung und Überprüfung der Machbarkeit - Phase 2: Erstellung Monitoringkonzept und Fachplanung des Monitorings Leistungsstufe 2: - Phase 3: Begleitung der Ausführungsplanung des Messsystems - Phase 4: Begleitung der Installation und Inbetriebnahme Leistungsstufe 3: - Phase 5: Begleitung des Betriebs und der Datenverarbeitung - Phase 6: Bewertung der Ergebnisse Als Terminrahmen wird (unter Annahme der Nutzung der DB Sperrpausen Container) angestrebt: Erstellung des Monitoringkonzepts bis Mitte Dezember 2026, Abschluss des Vergabeverfahrens für den SDB einschließlich Unterstützungsleistungen des FPM bis Ende April 2027 sowie Abschluss von Installation und Inbetriebnahme bis Ende Oktober 2027.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Die Vergabeunterlagen konnten nicht automatisch geladen werden. Du findest sie direkt beim Auftraggeber.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.