StALU WM 43/06/2026VGV OUVERT
Länderübergreifendes Projekt zur nachhaltigen Verbesserung des ökologischen und hydrologischen Zustands der Rögnitz - Los 2: Machbarkeitsstudie
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| LOT-0000 | Länderübergreifendes Projekt zur nachhaltigen Verbesserung des ökologischen und hydrologischen Zustandes der Rögnitz - Los 2 Machbarkeitsstudie Länderübergreifendes Projekt zur nachhaltigen Verbesserung des ökologischen und hydrologischen Zustandes der Rögnitz - Los 2 Machbarkeitsstudie Die Rögnitz liegt im Osten des Landes Niedersachen und im Westen des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Auf einer Länge von rund 15 km bildet die Rögnitz zwischen Gudow und Woosmer die Landesgrenze zwischen den Ländern Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Grenze verläuft mittig des Gewässers. Die Rögnitz ist ein Nebenfluss der Sude und gehört zum Einzugsgebiet der Elbe. Sowohl in Niedersachsen als auch in Mecklenburg-Vorpommern stellt die Rögnitz ein im Rahmen der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) berichtspflichtiges Gewässer dar. Ihr Wasserkörper ROEG-0300 umfasst eine Fließgewässerstrecke von 54 km. Der Wasserkörper ist als ein sand- und lehmgeprägter Tieflandfluss (LAWA-Typ 15) charakterisiert und als "natürlich" eingestuft. Entsprechend gilt es den guten ökologischen und chemischen Zustand herzustellen. Zudem ist die Rögnitz als Laich- und Aufwuchsgewässer sowie als Wanderfischkulisse ausgewiesen. Aktuell ist der ökologische Zustand mit "unbefriedigend" und der chemische Zustand mit "nicht gut" bewertet. Zielstellung: Die Länder Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben sich zur Durchführung von Maßnahmen zur Herstellung des guten ökologischen Zustandes der Rögnitz und eines resilienteren Landschaftswasserhaushaltes entschlossen, der sowohl naturschutzfachliche als auch landwirtschaftliche Bewirtschaftungsziele berücksichtigt. Dafür ist der gesamte Wasserkörper ROEG-0300 sowie die angrenzende Niederung, insofern sie Einfluss auf das Gewässer hat (bzw. umgekehrt), ganzheitlich zu betrachten. Auch der Einfluss der Gewässerzuläufe ist zu betrachten. Die verschiedenen Zielstellungen aus Wasserwirtschaft, Naturschutz und Landwirtschaft, die teilweise Lage im Grenzgebiet von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern und die damit verbundene Vielzahl von Zuständigkeiten und Akteuren sowie die Eigentümersituation haben dazu geführt, dass die in den vergangenen 20 Jahren erstellten Konzepte und Maßnahmenvorschläge bisher nur in geringem Umfang umgesetzt wurden. Zielstellung dieser Konzeption muss es daher sein, eine Grundlage zu schaffen, um dieses Umsetzungsdefizit zu beheben. Dabei wird zunächst eine Übersicht über die vorhandenen Daten und Arbeitsgrundlagen benötigt, um für Gewässerabschnitte und begleitende Niederungen zu abgestimmten Zielstellungen und Maßnahmenkonzepten zu gelangen. Bereits bestehende Zielstellungen (WRRL-Bewirtschaftungsziele), Konzepte und Studien sind daher hinsichtlich ihrer Daten und Zielstellungen sowie Maßnahmenvorschläge zusammenzuführen und auszuwerten. Auf Grundlage dieser Analyse ist herauszuarbeiten, in wie weit weitere Datenerhebungen notwendig sind und in welchen kurz-, mittel- und langfristigen Schritten und welchen Handlungsräumen / -schwerpunkten weiter vorzugehen ist, um die nachfolgenden Zielstellungen zu erreichen. Details in der Leistungsbeschreibung. | Nov. 2026 – Juni 2028 |
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