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ID du projet : #MLK - ITS - Intensivstation in modularer Bauweise

MLK - ITS MB MK 01/2025

OUVERT
works
28.07.25 Date limite

Description du projet

Die Intensivstation des Martin Luther Krankenhauses ist organisatorisch an die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie angegliedert und wird vom Chefarzt PD Dr. med. Jan-Peter Braun geleitet. Derzeit sind 15 ordnungsbehördlich genehmigte Betten aufgestellt. Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen und der Etablierung der Klinik für Kardiologie mit 2 Herzkatheterlaboren sowie der Zertifizierung des Cardiac Arrest Centers ist der Bedarf an High-Care-Intensivbetten deutlich angestiegen, rechnerisch ergibt sich ein Bedarf von 18 Betten. Aus diesem Grund soll die Intensivstation in modularer Bauweise neuerrichtet werden. Die neue Intensivstation ist an die Bestandsbauten anzubinden.

Lots

1 Lot

Lieferung, Montage von Containermodulen inkl. Übergangsbaukörper (bauliche Anbindung an Bestandsgebäude) und Treppenraumbaukörper sowie Modulen als Sonderkonstruktion, die gemäß Planung in Form und Größe von den Standardmaßen abweichen, zur Errichtung einer Intensivstation mit 18 Betten am Martin-Luther-Krankenhaus, gemäß den beiliegenden Vergabeunterlagen .Das Modulbauwerk wird auf einem durch den Auftraggeber zu errichtenden Fundamenttisch mit vorgegebenen Medienkanälen bzw. Durchdringungen verankert. Die angebotenen Module können neu oder bis zu 5 Jahre alt, im beschädigungsfreien Zustand, sein. Die vorhandene Bodenlast im kompletten Modulbau und dem Gebäudeverbinder muss mindestens 3 kN/m² betragen. Die Module entsprechen den geltenden und gängigen Bauvorschriften des Landes Berlin, der Krankenhausbauverordnung, der ArbStättV, den ASR, dem GEG Gebäudeenergiegesetz und verfügen über ein Gründach mit Retentionsdachaufbau, Absturzsicherung (Sekuranten Seilsystem), eine Blitzschutzanlage, welche bis an den Fundamenterder zu führen ist. Die geplante Intensivstation wird sich künftig in einem separaten Gebäude auf dem ehemaligen Parkdeck befinden. Der Zugang zum Hauptgebäude wird durch einen Übergang auf der 1. Etage gewährleistet. Alle Verbindungen zu anderen Bereichen der Klinik, wie dem zentralen Operationsbereich, der Rettungsstelle oder dem Herzkatheterlabor werden über die nahe gelegenen Aufzüge (A3, A4) zum Übergang ermöglicht. Die Intensivstation wird so konzipiert, dass sie im Vergleich zur bestehenden Einrichtung kürzere Wege für Personal und Patienten bietet und im Falle einer Pandemie eine verbesserte Isolationsmöglichkeit gewährleistet. Dies wird durch einen mittig angelegten Funktionstrakt erreicht, der im Gegensatz zur derzeitigen Station über zwei separate Flure erreichbar ist. Auf der einen Seite befinden sich Zweibettzimmer, auf der anderen Seite Einzelbettzimmer. Im Falle einer Pandemie oder einer größeren Isolationsmaßnahme kann der Flur mit den Einzelzimmern isoliert werden, wobei das Personal über den Stützpunkt Zugang zu den Einzelzimmern erhält. Die Einzelzimmer habe eine Größe von ca 20 Quadratmetern verfügen über zusätzlich über einen ca 11 Quadratmetern großen Vorraum mit Schleusenfunktion. Die Doppelzimmer haben eine Größe von jeweils etwa 37 Quadratmetern. Unter den geltenden Empfehlungen der DIVI könnten maximal 18 Patienten intensivmedizinisch auf der Station versorgt werden. Die Räume des Krankenhauses in unmittelbarer Nähe zur Brücke werden der Intensivstation zugeordnet. Die Zimmer müssen nach Maßgabe der FLB ausgestattet sein, mit Ausnahme der losen Möblierung. derzeit ist vorgesehen, die isolierte man nach den Empfehlungen des RKI und der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention auszulegen. Die Lüftung soll mit einer Unterdruckhaltung und entsprechenden Druckkaskaden über eine Schleuse zum Flur erfolgen. Zu- und Abluft erfolgt über Filterauslese mit endständigen Schwebtstofffiltern der Klasse H 13. Die vorzusehenden Elektroinstallationen sollen der Anwendungsgruppe 2 entsprechen. Alle Oberflächen müssen Desinfektionsmittel beständig, widerstandsfähig, glatt und leicht zu reinigen sein. Die Beleuchtung erfolgt über Reinraumleuchten. Es sind Anschlüsse für ein Beatmungsgerät und für ein Dialysegerät vorzusehen. Technisch ist in sowohl ein AV- als auch ein SV-Netz nach der aktuellen DIN flächendeckend einzurichten. Entsprechend der Nutzung der jeweiligen Räumlichkeiten sind AV- und SV-Dosen in angemessener Anzahl zu schaffen und entsprechend zu kennzeichnen. Die Stromversorgung der Station erfolgt über den Bestand. Weitere Informationen s. Vergabeunterlagen.

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