Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Potsdam verfügt über diverse Gebäude, deren Dächer zu sanieren bzw. instand zu setzen sind. Hierbei handelt es sich vorrangig um Hallen und Lagergebäude. Die Sanierung erfolgt in den meisten Fällen in Vorbereitung zur Vermietung der Dachflächen für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen). Die PV-Anlagen haben die zukünftigen Mieter in Eigenleistung auf den Dächern zu errichten und sind somit kein Bestandteil dieser Leistungsbeschreibung. Die Planungsobjekte, die für die Sanierung vorgesehen sind, befinden sich im Raum Brandenburg, insbesondere in den Landkreisen Dahme-Spreewald (LDS), Oder-Spree (LOS) und Märkisch-Oderland (MOL). Die überwiegende Anzahl der Objekte sind in der nicht abschließenden Gebäudeliste (s. Anlage Gebäudeliste) abgebildet. Im Gesamten handelt es sich bei den Objekten in der Gebäudeliste schwerpunktmäßig um zwei zu kategorisierende Cluster: Zum einen um die Leichtbauhallen mit Satteldach und zum anderen um Massivbau inklusive der Plattenbauten. Vorzufinden sind außerdem vorrangig sog. G18-Hallen mit Wellasbestdächern und Flachdächer mit einer bituminösen Dachhaut. Bei G18-Hallen handelt es sich um Objekte, die ihrem originären Nutzungszweck nach Garagen sind und zum Abstellen von 40-60 PKW dienen. Diese Gebäude sind fensterlos und unbeheizt; sie dienen dem-nach nicht dem ständigen Aufenthalt von Personen. Darüber hinaus können in den gesonderten Abrufverträgen noch weitere Objekte hinzukommen, jedoch wird sich die Anzahl der zusätzlichen Objekte, die über die beigefügte Gebäudeliste hinausgehen, um höchstens 30 % erhöhen (Höchstmenge). Für die Sanierung der Dächer wird ein Rahmenvertragspartner gesucht, an den Planungsleistungen im Gesamten vergeben werden sollen, die zum einen die Gebäudeplanung und zum anderen die Tragwerksplanung beinhalten. Die Laufzeit des Rahmenvertrages beträgt ohne Optionen 2 Jahre und im Falle der optionalen Verlängerungen max. 4 Jahre. Der Beginn der Ausführungsleistungen ist für das Jahr 2025 geplant. Die Planungsleistungen sollen vor dem Hintergrund durchgeführt werden, dass die Objekte zukünftig wieder der Nutzung zugeführt werden können. Dies ist aktuell insbesondere aus den folgenden Gesichtspunkten unmöglich: Einerseits ist die zuverlässige Standsicherheit aufgrund der veralteten Stahlkonstruktion nicht mehr gewährleistet. Zusätzlich sind nahezu alle zu sanierenden Dächern asbestbelastet. Daher sind einige der Dächer vollständig zu ersetzen. Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen sollen die neuen Dächer zudem so ausgebaut werden, dass ein zukünftiges Anbringen von Solaranlagen möglich wird. In Vorbereitung auf die Sanierungsmaßnahmen der einzelnen Dächer ist folglich die Tragfähigkeit der Dächer bzw. die Standsicherheit der Tragkonstruktionen unter zwei verschiedenen Aspekten zu prüfen: Zu erörtern ist, inwieweit die bisherige Struktur des Baus den Einbau von Photovoltaikanlagen zuzulassen bzw. inwieweit die statische Infrastruktur entsprechend zu verbessern und anzupassen ist. Darüber hinaus sind in die Planung die Standsicherheit des jeweiligen Gebäudes und die Traglast des jeweiligen Daches hinsichtlich der nächsten 20 Jahre unter Berücksichtigung der regelmäßigen In-standhaltung durch die Eigentümerin miteinzubeziehen. Dies gilt es auch zu prüfen, wenn ein Dach ausschließlich saniert werden soll. Bei der Sanierung ist darüber hinaus die mögliche Rückbauplanung von Dächern sowie die Arbeit mit konterminierten Materialien zu berücksichtigen. Es fallen ca. 80% des Gesamtvolumens des Rahmenvertrages auf die statischen Voruntersuchungen und die restlichen 20% auf die Ertüchtigung des Tragwerkes einzelner Gebäude. Im Rahmen der statischen Voruntersuchung der jeweiligen Dächer können sich Ertüchtigungsmaßnahmen ergeben.
Die Leistungen des Auftragnehmers hinsichtlich des Leistungsbildes Planungsleistungen Dachsanierung werden in folgende optionale Leistungsstufen und Leistungsphasen gestaffelt, wobei die zu erbringenden Leistungen jeweils nur einzelne Teilleistungen der Leistungsphasen umfassen werden Leistungsstufe 1: • Leistungsphase 2 (Vorplanung) • Leistungsphasen 3 (Entwurfsplanung) • Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) Leistungsstufe 2 • Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) Leistungsstufe 3: • Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) • Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe) Leistungsstufe 4: • Leistungsphase 8 (Objektüberwachung/Bauüberwachung und Dokumentation) Leistungsstufe 5: • Leistungsphase 9 (Objektbetreuung) Die Leistungen des Auftragnehmers hinsichtlich des Leistungsbildes Tragwerksplanung werden in folgende optionale Leistungsstufen und Leistungsphasen gestaffelt, wobei die zu erbringenden Leistungen jeweils nur einzelne Teilleistungen der Leistungsphasen umfassen werden: Leistungsstufe 1: • Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) • Leistungsphasen 2 (Vorplanung) • Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) • Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) Leistungsstufe 2 • Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) Leistungsstufe 3: • Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) Die konkret notwendigen Leistungen der Leistungsphasen werden bei den einzelnen Leistungsabrufen konkretisiert. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Abruf der Optionen und Abruf von Leistungen besteht nicht.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Les documents de l’appel d’offres n’ont pas pu être chargés automatiquement. Vous les trouverez directement auprès du donneur d’ordre.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.