Die DRK-Zukunfts-Stiftung beabsichtigt einen Neubau für den Rettungsdienst in Kirchheim unter Teck. Das für den DRK-Rettungsdienst vorgesehene Grundstück an der Nürtinger Straße ist zwischen zwei größeren Grundstücken eingebettet Ziel ist es, für diesen Standort ein qualitätsvolles Gebäude zu realisieren, das neben einer hochwertigen Architektur und unter Berücksichtigung der städtebaulichen Gegebenheiten auch die aktuellen Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllt. Für den Neubau der Rettungswache führt die Stadt Kirchheim unter Teck aktuell einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb für Architekt/Innen durch. Die Preisgerichtssitzung des hochbauplanerischen Wettbewerbs findet am 13.02.2025 statt. Für die weitere Planung werden nun Fachplaner/Innen für Bereich Tragwerk gemäß §§ 49, 51 HOAI für LPH 1-6, inkl. Objektüberwachung gesucht. Die Verhandlungsgespräche mit den Fachplanern finden voraussichtlich am 6.05.2025 ganztägig statt. Siehe auch Ziffer 5.1.
Das für den Neubau der DRK-Rettungswache vorgesehene Grundstück liegt am südwestlichen Stadtrand von Kirchheim/Teck im Gewerbegebiet „Hegelesberg“. Es ist derzeit unbebaut und umfasst eine Fläche von ca. 1.690,0 m² sowie ein Zufahrtsgrundstück von ca. 275,0 m². Die Topografie des Grundstücks steigt in südlicher Richtung um ca. 2,0 m an. Der Neubau soll aus einer Fahrzeughalle und Nebenräumen bestehen, in denen Aufenthalts-, Lager- und Werkstatträume untergebracht sind. In der Halle werden 5 Großfahrzeuge (jeweils mit einem Stellplatzmaß von ca. 4,50 x 10,00 m) untergebracht. In einem optionalen zweiten Bauabschnitt ist der Neubau bzw. Anbau eines weiteren Stellplatzes sowie eines außenliegenden Waschplatzes vorgesehen. Die gesamte Hauptnutzfläche im Raumprogramm ist mit ca. 700 m² (inklusive 2. Bauabschnitt) vorgegeben. Die Ergebnisse des Hochbauwettbewerbs werden den Bietern voraussichtlich in der 2. Phase zur Verfügung gestellt. Die Ausloberin wünscht sich von den Fachplanerinnen und Fachplanern innovative und funktionale Planungsvorschläge für die beschriebene Aufgabe. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Hochbauwettbewerbs werden Entwurfskonzepte erwartet, die unter Berücksichtigung maßgeblicher Umweltbelange und des Klimaschutzes über ein intelligentes Energie- und Ressourcenkonzept eine höchstmögliche Gesamtwirtschaftlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Architekturqualität erzielen. Diese Qualitäten sollen von den Fachplanern berücksichtigt und in die Planung integriert werden. Darüber hinaus ist auf die laufenden Kosten im späteren Betrieb Rücksicht zu nehmen, um die Lebenszykluskosten zu optimieren. Eine nachträgliche Aufstockung des Gebäudes (unter Berücksichtigung der maximal möglichen Gebäudehöhe) soll möglich sein. Zudem wird Wert auf die erwartete Innenraumqualität gelegt, insbesondere auf eine gute Raumluftqualität, die über eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage sichergestellt werden soll. Ergänzend soll auch eine Fensterlüftung im Lüftungskonzept berücksichtigt werden. Bereits in der Vorplanung ist das Raumklima durch passive Maßnahmen (Bauweise, Speicherfähigkeit der Bauteile, Orientierung, abgestimmter Fensterflächenanteil) weiter zu optimieren. Durch bauliche und technische Maßnahmen soll ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten erreicht werden. Dabei sind im Entwurfskonzept die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten durch folgende Maßnahmen zu berücksichtigen: - Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (insbesondere Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.); - Geringe Energiekosten durch einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung; - Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade; - Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik. Die weiterführenden Unterlagen (prämierte Arbeiten des Hochbauwettbewerbs, Lageplan, Leitungspläne, Baugrundgutachten, Archäologieberichte etc.) werden den Bewerbern in der zweiten Phase mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Für den Neubau der Rettungswache werden Fachplanerinnen und Fachplaner für Tragwerksplanung mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Kosten der KG 300+400 werden auf ca. 2,1 Mio EUR netto geschätzt. Es ist geplant, Fördermittel zu beantragen. **** Das geplante Gewerbegebiet liegt auf einer Hochebene, die jeweils zur Nürtinger Straße, zum Kegelesbach, zur Bahnlinie im Norden und zum Dornbrunnenbach hinabfällt. Im Bereich der Hochebene – und damit auch im Wettbewerbsgebiet – besteht der Untergrund aus Lösslehm, der bereichsweise von lehmigem Kies (Reste einer Hochterrasse), Verwitterungston sowie Kalk- und Tonsteinen des Schwarzen Jura beta (Turneritone) und gamma (Numismalismergel) unterlagert ist. Für das Baugebiet gilt die Untergrundklasse R. Je nach Lage der Gründungssohle wird die Baugrundklasse C (Lehmüberdeckung, Kies) oder B (Schichten des Schwarzen Jura) erreicht. Nach der Erdbebenzonenkarte für Baden-Württemberg bzw. gemäß DIN 4129:2005-04 liegt das Baugebiet in Erdbebenzone 0. Es sind daher keine erdbebenspezifischen Vorkehrungen erforderlich. Der Neubau soll gemäß dem Stand der Auslobung nicht unterkellert werden und wird voraussichtlich aus einer Halle und einem Nebenräumetrakt bestehen. Siehe auch Ziffer 2.1.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Les documents de l’appel d’offres n’ont pas pu être chargés automatiquement. Vous les trouverez directement auprès du donneur d’ordre.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.