Gemeinde Grömitz, Vollausbau der Straße Mittelweg - Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagenplanung gem. §§ 43, 47 HOAI, LPH 1-9, Besondere Leistungen, stufenweise Vergabe
Die Gemeinde Grömitz beabsichtigt den Ausbau der Straße „Mittelweg“ ab der Straße „Brookgang“ und der Straße „Deichweg“ auf einer Länge von rd. 900m Länge. Die derzeitige Oberfläche der asphaltierten Fahrbahn weist erhebliche Rissbildungen, Flickstellen und Setzungen auf. Es besteht ein einseitiges Quergefälle. Es besteht an Nordseite ein durchgehender Gehweg in Betonpflasterbauweise. Abschnittsweise besteht ein beidseitiger Gehweg. Vorgesehen ist eine Fahrbahnbefestigung in Asphaltbauweise, eine einseitige Gehwegbefestigung mit Betonsteinpflaster sowie die Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Im Vorwege der Straßenbauarbeiten ist seitens des Zweckverbands Karkbrook beabsichtigt, die Trinkwasserleitung zu erneuern. Für das großräumige Schmutzwassernetz ist die Herstellung weiterer Druckrohrleitungen vorgesehen. Das bestehende Kanalnetz für Schmutz- und Regenwasser soll in Abhängigkeit der Kanalinspektion saniert werden. Wesentliche Mengen: 6.000 qm Rückbau Oberflächenbefestigungen, 5.400 qm Asphaltierung Fahrbahn einschl. Unterbau, 1.400 qm Pflasterarbeiten Gehweg einschl. Unterbau, 2.200 m Setzen von Bordsteinen, 700m Kanalinspektion Beton DN 400- DN 700, 900m Neubau Trinkwasserleitung DN 300, 900m Neubau Schmutzwasserdruckrohrleitungen DN 300. Ausgeschrieben werden die gesamten Planungsleistungen als Generalplanungsleistungen. Es ist beabsichtigt die Abrechnung der „Verkehrsanlagen“ über die Gemeinde Grömitz durchzuführen. Die Abrechnung des Leistungsbilds „Ingenieurbauwerke (Wasser/Abwasser/Regenwasser)“ wird über den Zweckverband Karkbrook erfolgen. Die Planung der Anlagen weiterer Versorgungsträger (insbesondere Strom- und Gasversorgung sowie ggf. Telekommunikation) erfolgt durch die jeweiligen Leitungsträger eigenständig und ist nicht Bestandteil der zu vergebenden Planungsleistungen. Der Auftragnehmer hat jedoch im Rahmen seiner Leistungen die fachliche und terminliche Koordination dieser Planungen sicherzustellen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Objektplanung Ingenieurbau und Verkehrsanlagen gem. §§ 43, 47 HOAI. Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die die vorgenannten Leistungsbilder abdecken und in der Vergangenheit vergleichbare Maßnahmen verwirklicht haben. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftragnehmer ist gehalten, Vorschläge zu unterbreiten, die zur Vereinfachung und Verbesserung und / oder zur Kostensenkung führen. Ziel ist eine kollisionsfreie und wirtschaftliche Gesamtmaßnahme. Die vorläufigen Kostenschätzungen belaufen sich auf insgesamt 3.898.190,00 € netto (KG 400+500). Folgendes Verfahren wird durchgeführt: In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert ihre Teilnahmeanträge mit den geforderten Nachweisen einzureichen. In Phase 2 werden die eingegangenen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt. Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert. Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121015439 eingestellt.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Les documents de l’appel d’offres n’ont pas pu être chargés automatiquement. Vous les trouverez directement auprès du donneur d’ordre.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.