Objekatplanung (Lph. 8)
Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg führt eine grundlegende Sanierung des im Jahr 1977 errichteten Erweiterungsbaus in der Hauptverwaltung Karlsruhe durch. Die Sanierung erfolgt unter Teilbelegung und daher in zwei Bauphasen (Bauphase1- Westseite des Gebäudes / Bauphase 2- Ostseite des Gebäudes). Die Bruttogrundfläche (BGF) beträgt rd. 20.958 m². Davon wurden ca. 50% der Bruttogrundfläche (Abschnitt 1) im Zeitraum 2022 bis 2025 bereits saniert und in Betrieb genommen. Bauphase 2 beinhaltet Sanierungen über alle Etagen vom 2.Untergeschoss bis zum 3.Obergeschoss (Kernbereich) sowie Rückbau des Sattelgeschosses im 3.OG. Der Erweiterungsbau ist als Stahlbetonskelettbau ausgeführt und besitzt eine vorgesetzte Alu-Glasfassade, umlaufende Fluchtbalkone mit vorgesetzter Alu-Stahlkonstruktion und zwei massiven Stahlbetonfluchttreppenhäuser auf der Ost- und Westseite. Geschossdecken im Großraumbereich sind als Kassettenbetondecke im Kernbereich als Massivbetondecke aus-geführt. Das 3.OG, das 1995 errichtet wurde, besteht aus einer leichten, rückversetzten Stahl-konstruktion mit Alu-Glasverkleidung, die Innenwände sind großteils aus Gipskartonständer-wänden. Im Rahmen der Maßnahme ist vorgesehen, das 3. OG zurückzubauen. Die vertikale Erschließung erfolgt über ein innenliegendes Treppenhaus im Kernbereich, sowie einen Personenaufzug (1.UG bis 3.OG) und einen Lastenaufzug (2.UG bis 2.OG). Aufgrund von brandschutztechnischen Auflagen sind die Geschosse des Erweiterungsbaus künftig jeweils in vier Nutzungseinheiten mit rd. 900 qm (Quadranten) zu unterteilen. Die Un-terteilung erfolgt durch F90 Wände. In Abhängigkeit von der für den Erweiterungsbau ermittel-ten Gesamtzahl an Arbeitsplätzen, sieht das künftige Büronutzungskonzept vor, in einem Quadranten 60 bis 65 Arbeitsplätze zu errichten. Durch Nutzungsänderungen werden Änderungen in der Anordnung der nichttragenden Trennwände sowie Türöffnungen in tragenden Wänden erforderlich. Für die Neuinstallationen technischer Anlagen müssen Decken- und Wandöffnungen neu her-gestellt werden. Die Bestandsunterlagen für den Erweiterungsbau sind vorhanden. Die Ausführungs- und De-tailplanung für die Sanierungsmaßnahmen ist im Wesentlichen fertiggestellt. Eine Anpassung der Ausführungs- und Detailplanung ist ggf. aufgrund von unvorhergesehen Situationen im Bestand erforderlich. Die Außenanlagen im Bereich des Erweiterungsbaus werden nach der Fertigstellung der Sa-nierungsmaßnahme wiederhergestellt. Im Bereich Technik wurde ein Konzept zur Heizung und Kühlung des Gebäudes erarbeitet. Dabei wurde besonderen Wert auf Effizienz, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit ge-legt. Entsprechend sind bestehende Vollklimaanlagen gegen moderne Teilklimaanlagen zu ersetzten. Im Gebäude selbst befindet sich die Mittelspannungsübergabestation für den ge-samten Gebäudekomplex. Diese wurde im Rahmen der ersten Phase der Sanierung mit der kompletten Elektrotechnik des Erweiterungsbaus einschließlich Hauptverteilung und Not-stromaggregat erneuert. Auch die Bereiche der Heizung und der Wasser- bzw. Abwasserinstallation wurden neu ge-plant. Der Gebäudekomplex verfügt über einen vorhandenen Fernwärmeanschluss, welcher als Grundlage der Beheizung heranzuziehen ist. Die Kälteversorgung erfolgt über eine zentrale Erzeugung. Diese befindet sich im Untergeschoss des Erweiterungsbaus und wurde mit der Sanierung überplant und ein Konzept zur Kälteerzeugung erstellt. Für die technischen Anlagen ist eine Gebäudeautomation vorzusehen und auf eine Gebäude-leittechnik aufzuschalten und zu visualisieren. Grundlegende strukturelle Änderungen sind im Rahmen der Sanierung nicht vorgesehen, d.h., das Großraumkonzept bleibt bestehen. Im Bestand sind rd. 700 Arbeitsplätze untergebracht. Im Rahmen der Sanierung des Erweiterungsbaus sind rd. 630 Arbeitsplätze zu errichten. Medientechnik: Im Erweiterungsbau werden 1 - 3 Besprechungsräume eingerichtet. Diese sind mit Video-, Audio- und Sprachtechnik auszustatten. Dabei wird Wert auf Kompatibilität der Komponenten zu bereits verbauten Komponenten erwartet. Die geschätzte Dauer des zweiten Bauabschnitts der Gesamtmaßnahme incl. der Umzüge und Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnittes ist etwa 1,5 Jahre. Es sollen folgende Leistungen vergeben werden: Objektplanung, § 33 ff HOAI, Leistungsphase 8 sowie die folgenden Besonderen Leistungen: LBO Bauleitung, Fortführung der bestehenden Ausführungsplanung bei erforderlichen Anpasssungen aufgrund unvorhergesehenen Bestandsanpassungen, Aufstellen von Nachtrags- u. Leistungsverzeichnissen aufgrund unvorhergesehenen Bestandsanpassungen.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Antikorruptionsklausel.pdf
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Datenschutzhinweis Vergabestelle.pdf
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HV KA_Sanierung E-Bau_Objektplaner TW_Auswahlmatrix.pdf
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HV KA_Sanierung E-Bau_Objektplaner TW_Baubeschreibung.pdf
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HV KA_Sanierung E-Bau_Objektplaner TW_Bewerbungsformblatt.docx
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Hinweis_Teilnahmewettbewerb.pdf
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MetaData.xml
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Nutzungsbedingungen.pdf
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Bieterfragen_.pdf
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Bieternachricht.txt
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Bieterfragen_Objektplanung.pdf
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Bieternachricht.txt
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Bieterfragen_HV KA_Sanierung E-BAu_2. Bauphase_Objektplanung_20250707.pdf
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Bieternachricht.txt
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Bieterfragen_HV KA_Sanierung E-BAu_2. Bauphase_Objektplanung_20250714.pdf
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Bieternachricht.txt
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Bieternachricht.txt
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HV KA_Sanierung E-Bau_Objektplaner TW_Bewerbungsformblatt_NEU 250714.docx
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.